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Donnerstag, den 06. Oktober 2011

Offene Seniorenmeisterschaft von Schleswig-Holstein 2011Bronze für Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann bei der offenen Seniorenmeisterschaft von Schleswig-Holstein

Gerhard Meiwald, SFK-Mitglied im Norddeutschen Exil und Pressereferent der DSB-Senioren, berichtet über die Seniorenmeisterschaft von Schleswig-Holstein, bei der unser Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann einen ausgezeichneten dritten Platz belegt. Hier seine Schilderung der entscheidenden Schlussrunden: In der 6. Runde kam es in der Partie am Spitzenbrett zwischen Prof.Dr.Bruno Müller-Clostermann (SF Katernberg) und Peter Heinzel (SK Stadtgrenze Mülheim) zu einem lange Zeit offenen Schlagabtausch, ehe der Katernberger ein taktisches Tauschmanöver übersah, mit dem der Mülheimer eine Qualität und Bauern und damit die Partie für sich entscheiden konnte...

Dass es für FM Dr. Peter Welz (SV Empor Berlin) dann doch nicht mehr zum Sprung aufs Siegertreppchen reichte, lag an einem großartig aufspielenden Prof. Dr. Bruno Müller–Clostermann von den Sportfreunden Katernberg, der in seiner letzten Partie noch einmal einen überzeugenden Sieg gegen CM Manfred Pape (SK Bad-Harzburg) aufs Brett zauberte. Der vollständige Turnierbericht von Gerhard Meiwald ist u.a. beim Schachticker zu finden, hier noch ein Kurzbericht von Prof. Dr. Müller-Clostermann:

An meinem Geburtstag spielte ich gegen Altmeister FM Prof. Dr. Manfred Dornieden wieder mal das bewährte 1.f4, auf das er eine Anti-Bird-Variante mit d6, Sc6 und e5 versuchte. Nach meiner Anti-Anti-Bird-Variante (mit d3 und e4) landeten wir in einem Abgelehntem Königsgambit, in dem er sich gar nicht wohl fühlte und ich konnte laut Turnierbulletin "mit einem überzeugend vorgetragenen Königsangriff den ganzen Punkt erspielen". Nach weiteren Siegen über FM Peter Welz (Berlin) und CM Manfred Pape (Bad Harzburg) landete ich mit schließlich 5.5 aus 7 auf dem dritten Platz (bei 64 Teilnehmern). Verloren habe ich in der entscheidenen Runde 6 allerdings gegen den späteren Sieger Peter Heinzel (SC Mülheim), der insgesamt das Glück des Tüchtigen hatte.

Zum Schluss noch ein Schnappschuss aus dem Turnier:

Der Meister und sein Lieblingsbauer