Jeder leidlich begabte Spieler, er braucht keineswegs hervorragend veranlagt zu sein, kann es zum Meister bringen. Aber das ist ja auch gar nicht nötig! Der richtige Standpunkt ist es, zu seinem Vergnügen zu spielen, und man glaube ja nicht, dass der Genuss proportional dem Können sei.
Dr. Siegbert Tarrasch
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| 01.06.2012 - 19.30 Uhr SFK-Pokal (4) |
| 22.06.2012 - 19.30 Uhr SFK-VM (7) |
Die Spielfreude lässt nach
Schachgechichte(n)
Geschrieben von: Willy Rosen
Die Spielfreude der ersten Nachkriegsjahre verlor sich nach und nach. Das lag sicher nicht nur am Vordringen des Pantoffelkinos auch Fernsehen genannt. Die arbeitende Bevölkerung war einem großen Leistungsdruck beim Wiederaufbau der Wirtschaft ausgesetzt. Das Arbeitsleben bestand aus 48 Wochenstunden und mehr, das Wochenende wurde zur Erholung und für die Familie genutzt. Die wenigen Urlaubstage, lange Zeit 18 Werktage, der Samstag zählte mit, ließ keinen Raum für Schachturniere. Für die Verbandsmeisterschaft wurden die Osterfeiertage genutzt, für die NRW-Meisterschaft waren schon Urlaubstage erforderlich.
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