DruckenE-Mail

Simultanvorstellungen

Schachgechichte(n)

Geschrieben von: Willy Rosen

Große Beachtung fand das Schachgeschehen, wenn ein Großmeister, Weltmeister gar eine Simultanvorstellung gab. In den 20er Jahren war es der große Aljechin, der im Saalbau simultan spielte, an den beiden letzten Brettern blind. 1926 erlebte der Zirkusbau „Hagenbeck“ am Gerlingplatz zwischen Aljechin (oder war es etwa Lasker?) und Boguljubow eine Partie mit lebenden Figuren vor mehr als 1.000 Zuschauern!

Bemerkenswert 1949 die Simultanvorstellung von Paul Schmidt aus Heidelberg, der später in die USA auswanderte. Die beteiligte Essener Jugendmannschaft gewann 5,5 Punkte aus sechs Partien. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte Paul Jäkel. Weil zu spät gekommen, konnte er nicht mitspielen, aber im Hintergrund war er ein Helfer an anderen Jugendbrettern.

Weitere Beiträge zu diesem Thema