Lesenswertes über SFK 7

Geschrieben am 24.11.2019 von Axel Cremerius

Bisheriger Saisonverlauf in der Kreisliga

Die ersten beiden Runden sind in der Kreisliga absolviert und die neu formierte 7. Mannschaft hat sich bisher sehr gut geschlagen. Zuerst mussten die Abgänge der beiden Topscorer Lasse Struck und Nils Berresheim in höhere SFK Mannschaften aufgefangen werden. Zusätzlich verließ uns noch mit Heinz Jürgen Losch unser langjähriges 1. Brett in Richtung SFK 6. Neu kamen mit Friedel Dicks, Markus Kontny, Günther Klas und Gregor Sternemann 4 Spieler aus der letztjährigen 6. Mannschaft zu uns. Neben den verbliebenen 3 Spielern Marco Werth, Achim Kühn und Bugrahan Corak kam aus der 8. Mannschaft Lukas Rasch, der dort eine starke Saison gespielt hatte, hoch zu uns. Letzer Neuzugang war dann mit Ihrem Berichterstatter der letzjährige Mannschaftsführer Axel Cremerius (das Foto stammt vom U25-Open, wo er als Turnierleiter fungierte), der seine aktive Spielberechtigung wieder für SFK aufnahm, nachdem er die letzten 4 Jahre bei den Schachfreunden Köln Longerich 1956 am Brett saß. Da ich zu diesem Zeitpunkt mit genau 1500 die höchste DWZ der Mannschaft hatte, wagte ich den Schritt mich an Brett 1 aufstellen zu lassen. So konnte die Saison dann beginnen. Wie im letzten Jahr gibt es nur 8 Mannschaften in der Kreisliga so das wir mit 7 Runden eine sehr kurze Saison haben, die bereits im März beendet sein wird.

Der Saisonauftakt bescherte uns ein Heimspiel gegen die Schachfreunde von Weiße Dame Borbeck 3. Die Borbecker sind in dieser Liga die nominell stärkste Mannschaft und traten gegen uns auch in Bestbesetzung an. Sie hatten an allen Brettern teilweise erhebliche DWZ-Vorteile. Glücklicherweise erschien deren Brett 7 Harald Brecht nicht und wir führten nach einer halben Stunde 1–0. Kurz darauf meldete bereits Marco Werth einen weiteren Sieg gegen seinen erfahrenen Gegner Henning Medem. 2-0 nach ca. einer Stunde war so nicht zu erwarten . Zwischenzeitlich erspielten sich die Borbecker an den ersten Brettern Vorteile. Mein Versuch von Skandinavisch geriet zum Fiasko, und auch Markus Kontny stellte gegen Sigfrid Kipper eine Qualität ein, kämpfte aber so wie ich noch weiter. Dann meldete Lukas Rasch einen Sieg gegen Peter Swosdyk zum 3-0. Leider stellte kurz danach Gregor Sternemann seine Remis stehende Partie durch einen fehlerhaften Zug ein, nur noch 3-1. Auch ich beendete meine Stellungskatastrophe indem ich aufgab: Nur noch 3-2. Nun sah auch Markus Kontny ein, dase er keine Chance mehr hatte seine Partie zu halten, und gab ebenfalls auf: 3-3. Friedel Dicks steuerte nun ein sicheres Remis zum Zwischenstand von 3,5-3,5 bei. Es blieb nur noch die Partie an Brett 5 von Achim Kühn gegen Christian Welz. Nach einigen Gewinnversuchen sah Christian Welz kein Weiterkommen und bot Remis an, was Achim zum Endstand von 4-4 annahm.

Nach diesem positiven Saisonauftakt führte uns die 2. Runde nach Werden zur 5. Mannschaft der dortigen Schachfreunde. Diese sind nach DWZ die zweitstärkste Mannschaft der Liga. Die Werdener hatten, wie auch wir, vorab einige Aufstellungsprobleme und mussten auf 2 Ersatzspieler aus einer niedrigeren Mannschaft zurückgreifen. Dennnoch waren sie an den ersten 4 Brettern immer noch besser besetzt als unsere Mannschaft. Die Duelle der Ersatzspieler an 7 und 8 entschieden sich zu unseren Gunsten. Nach einem sicheren Remis von Sam Becker gewann Ulrich Greveler seine Partie überzeugend. Danach folgen mehr oder weniger aufregende Remispartien von Gregor Sternemann, Markus Kontny, Friedel Dicks, Lukas Rasch und mir zum Zwischenstand von 4-3 für uns. Leider stellte Günther Klas seine schon etwas schlechter stehende Partie durch einen Figurenverlust direkt ein. Somit wurde es wieder ein 4-4.

In der 3. Runde am 08.12. folgt wieder ein Heimspiel gegen Germania Kupferdreh 4. Der Gegner ist DWZ-mäßig mit uns auf Augenhöhe, und somit ist wieder ein enges Match zu erwarten, bei dem sicherlich auch die Tagesform entscheidet. Dieses mal spielen wir in der stärksten Aufstellung und möchten den ersten Mannschaftssieg einfahren. Zuschauer sind uns herzlich willkommen!

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Wenn Trinken der Fluch der Arbeiter und Arbeit der Fluch der Trinker ist, dann ist Schach der Fluch der Denkenden.

J.Ross

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