Sicherer Sieg für SFK 2

Geschrieben am 03.09.2018 von Jan Dette

Regionalligaauftakt beim Oberhausener SV 2

Im Auftaktspiel der Regionalliga startet SFK 2 mit einem 5:3-Sieg gegen den Oberhausener SV 2. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Ersatzspieler Willy Rosen und Bruno Müller-Clostermann, die zwei Siege beisteuerten, sowie Martin Villwock, der am Spitzenbrett gewann. Die einzige Niederlage musste Max Heldt an Brett 2 hinnehmen.

Willy spielte an Brett 7 mit Weiß die scheinbar harmlose Caro-Kann-Abtauschvariante (mit c3 Ld3). Nach gut einer Stunde gewann er nach gegnerischem Gardez durch eine kleine Kombination mit Springergabel die Dame sofort zurück. Bilanz: Mehrfigur und sofortige Aufgabe des Gegners. 1:0.

Den zweiten Punkt besorgte der zweite Reservist Bruno an Brett 8 mit Schwarz, der in einer zugreichen, aber von Seiten des Gegners sehr schnell geführten Partie (am Ende bei Zug 50 noch mit 1h 30min auf der Uhr) entscheidendes Material gewann. 2:0, welches Willy mit den Worten „Den Rest werden die Jungs schon machen!“ kommentierte.

Martin spielte gegen Caro-Kann 1.e4 c6 2. d4 d5 3. e5 c5 4. dxc5 e6 5. a3 (später b4 und Lb2), ähnlich wie in der entscheidenden Partie Kudelka - Gassmann in der Vereinsmeisterschaft. Schwarz geriet unter positionellen und zeitlichen Druck, musste am Ende in bedrängter Stellung im 30-Sekunden-Takt ziehen und gab in desolater Stellung und nur noch mit 5 Sekunden auf der Uhr die Partei verloren. Es war kein unmittelbarer Gewinn für Weiß ersichtlich, aber auch kein plausibler Zug für Schwarz. Zwischenstand 3:0.

An Brett 5 spielte Lukas Schimnatkowski den Botwinnik-Aufbau mit Weiß, fand aber nicht die durchschlagende Idee gegen einen abwartenden Gegner. Nach einigen Abtäuschen entstand eine geschlossene Stellung mit Springer+Läufer gegen das Läuferpaar, die nur remis war. 3½:½

Bernd Dahm kam an Brett 4 mit Schwarz in einem Bogo-Inder optisch gut aus der Eröffnung heraus, verlor dann aber den Faden, sodass er noch rechtzeitig Remis bot, welches sein Gegner sofort annahm. 4:1

Ihr Berichterstatter (Jan Dette) spielte an Brett 3 mit Weiß das erste Mal einen katalanischen Aufbau in dem er im späten Mittelspiel sogar einen Bauern gewann, der allerdings im Turmendspiel nicht zum Sieg reichte. Remis und 4½:1½. Damit war der Sieg sicher.

Einen schlechten Start in die Saison erwischte Max an Brett 2. Mit Schwarz spielte er wie schon oft zuvor einen Benoni, fand diesmal aber nicht den richtigen Plan gegen das weiße Spiel. Als dann ein weißer Turm auf der 7. Reihe auftauchte, fiel die schwarze Stellung auseinander. 4½:2½.

Die längste Partie spielte Josua Kudelka an Brett 6 mit Schwarz. Gegen den Trompowsky-Angriff wählte er eine solide Variante und stand im Mittelspiel sicherlich besser. Allerdings entstand ein Damenendspiel mit gleichfarbigen Läufern und zwei Minusbauern für Josua. Ich hatte die Partie schon abgeschrieben, doch Josua kämpfte tapfer weiter und wurde zum Schluss mit einem Remis durch Dauerschach belohnt. 5:3.

Da drei Begegnungen 4:4 ausgegangen sind, stehen wir nun auf Platz 2 der wegen der aktuellen Auf- und Abstiegsregelungen besonders bunten Tabelle.  Der nächste Kampf findet erst am 28.10. in der Zeche Helene gegen den SV Eichlinghofen statt, da SFK 2 in der zweiten Runde spielfrei ist. 

 

Alle Ergebnisse, Termine, etc. findet man im NRW-Ergebnisportal.

 

Zurück

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Johann Wolfgang von Goethe

Schachaufgabe

<<  <  >  >>
-