Wichtige Punkte für den Klassenerhalt
Geschrieben am 16.03.2026 von Jan Dette
SFK 2 besiegt Schach Nienberge 6:2
Die Ausgangslage am letzten Spieltag für SFK 2 war klar: Das Spiel gegen Nienberge musste gewonnen werden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Doch der Tag startete holprig: Bernd Dahm war kurzfristig erkrankt. Glücklicherweise sprang Erich Krüger ein. Von diesem Chaos im Vorfeld ließen sich die restlichen Spieler nicht aus der Ruhe bringen. Nach etwa einer Stunde Spielzeit waren wir an allen Brettern vernünftig aus den Eröffnungen gekommen. Einzig bei Ole Beetz deuteten sich ungleiche Materialverhältnisse an (2 Figuren für Turm + 2 Bauern).
Keine Probleme dagegen hatte Marcus Bee, als sein Gegner die Stellung vereinfachte. Die Punkteteilung war die logische Folge. Besonders sehenswert war der Sieg von Kyrill Scheck, bei dem er in Stonewall-Manier die weißen Bauern gegen den schwarzen König marschieren ließ. Sein Gegner fand nicht das richtige Gegenmittel und nach Einschlägen auf f7 und h7 gab es für den schwarzen König kein Entkommen mehr.
Inzwischen konnte Ole den Vormarsch der gegnerischen Mehrbauern stoppen. Die Stellung verblieb unklar, und insofern ging die Punkteteilung hier in Ordnung. Den nächsten Sieg erzielte Jan Dette. Gegen das Jobava-System kam er früh zum Ausgleich und erreichte mit Schwarz eine bequeme Stellung. Sein Gegner reagierte zu spät auf seinen Plan, und so entstand die kuriose Diagrammstellung, in der die weißen Figuren die schwarzen Bauern unmöglich von der Umwandlung abhalten können, 3:1.
Es folgten zwei weitere Siege: Max Heldt hatte im Endspiel einen Mehrbauern, nach einem groben Fehler konnte er seinen Gegner sogar zweizügig mattsetzen. Auch Martin Villwock konnte mit seiner Dame vernichtend in die weiße Stellung eindringen.
5:1 zur Zeitkontrolle, und es spielten noch Lasse Struck sowie Erich Krüger. Lasse kämpfte über 100 Züge lang in einem schwierigen Endspiel, zog zum Schluss leider den Kürzeren und verlor. Damit spielte Erich die längste Partie des Tages. Gegen den Französisch-Aufbau seines Gegners manövrierte er immer wieder seine Figuren um, bis schließlich der entscheidende Durchbruch gelang. Sein Gegner versuchte in Zeitnot noch, durch Materialopfer zu überleben. Doch Erich machte souverän den Sack zum 6:2 Endstand zu.
In der letzten Runde am 03.05. geht es gegen den Tabellenersten aus Erkenschwick. Hier reicht uns ein 4:4, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.
