Aktuelle Jugendberichte

Wir lieben die Stürme...

Nach sehr wechselhaftem Saisonverlauf mit 4:4 Punkten stand unsere U20 in Spiel der 5. Runde gegen Bochum 31 am Scheideweg: Eine weitere Niederlage hätte uns in den Abstiegskampf hineingezogen, bei einem Sieg dagegen stünde das Tor zur erneuten Qualifikation für die DVM wieder offen. Für Aufregung sorgte zusätzlich die Sturmwarnung vor dem Tief Sabine: Am späten Samstagabend stellte der Staffelleiter den Vereinen frei, den Kampf zu verlegen, was Norbert Franke für Bochum und ich für Katernberg ablehnten, alle anderen Vereine jedoch wahrnahmen. Yakub sorgte für zusätzliche Verwirrung, da er in Erwartung eines Auswärtsspiels schon in Bochum aus dem Zug ausstieg und daher mit einer Viertelstunde Verspätung im Spiellokal eintraf. Und während sich im Hintergrund Sabine warmlief und immer heftigere Böen um die Zeche Helene tobten, entwickelte sich auch das Geschehen auf den Brettern immer stürmischer:

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Nils Berresheim ist Ruhrgebietsmeister U12

Die Ruhrgebietsmeisterschaften der Altersklassen U10 und U12 verliefen aus Essener Sicht äußerst erfolgreich: In der U12 gewann unser Nils Berresheim mit 7 Punkten aus 9 Partien dank der besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Dortmunder Benedict Scholz, dem Sohn unseres langjährigen Bundesligaspielers Dr. Christian Scholz. Bei den U12-Mädchen siegte Daniela Claussen (SF Werden), die auf 5 Punkte kam. Und den U10-Pokal sicherte sich mit 9 Punkten aus 9 Runden Collin Goldkuhle (Germania Kuperdreh), der seinen Vorjahreserfolg somit wiederholen konnte. Beachtlich hier der 2. Platz des U8-Spielers Phillipp Allen (Erkenschwick), der nur gegen Collin verlor und mit 8 aus 9 den 2. Platz belegte.

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Rückschlag in der Jugendbundesliga

Die Aufstellung von Porz konnte man durchaus als Kampfansage interpretieren: Offensichtlich war die Erinnerung an die Vorjahresniederlage noch zu frisch um zu vergessen, dass Porz damals als amtierender Deutscher Meister eine klare Niederlage gegen uns bezog und letztlich sogar die Qualifikation für die DVM verpasste. Fast an allen Brettern hatten wir also gegen deutlich stärkere Gegner zu kömpfen, am letzten Brett betrug der DWZ-Unterschied gar krasse 500 Punkte. Dennoch haben wir zunächst gut dagegen gehalten:

Aik hatte mit Weiß gegen die Französische Verteidigung früh einen Bauern geopfert und dafür in Form des Schwarzfelders gute Kompensation erhalten. Noel bekam gegen Jonas Gallasch genau die vorbereitete Variante im Bogoinder aufs Brett und hatte daher schnell die angenehmere Stellung mit Zeitvorteil. Yakub hatte im Franzosen mit b5 einen Bauern gegen Tarrasch geopfert und schien zunächst die Lage gut unter Kontrolle zu haben. Auch Ersatzspielerin Isabel hielt zunächst gut mit.

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Ein großer Schritt Richtung Aufstieg

Wegen einiger Ausfälle hielten sich in diesem Kampf die nominellen Vorteile an den einzeelnen Brettern etwa die Waage. Trotzdem ging ich von einem Sieg aus, da zahlreiche unserer Jugendlichen nicht nur bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zuletzt starke Leistungen zeigten. Der Endstand von 4,5 : 1,5 war dann aber deutlicher als ich erwartet hatte. Zunächst schien der Kampf frühzeitig an den hinteren Brettern für uns entschieden zu werden: Lukas Rasch gewann in ausgeglichener Stellung durch einen Doppelangriff einen ganzen Turm und stand klar auf Gewinn. Isabel kam im Damenduell gegen Venice Barthelmes nach einem Scheinopfer auf f7 in Vorteil. Daniel an Brett 6 spielte gegen die Aljechin-Verteidigung - die er bestimmt nicht wirklich kannte - die sehr solide Abtauschvariante und erreichte nach dem fehlerhaften Zurückschlagen seines Gegners mit Dd6: statt mit dem Bauern eine vorteilhafte Stellung. Dieses Wiedernehmen ist so ungewöhnlich, dass ich die Stellung nicht erkannte und an ein seltsames Skandinavisch glaubte, obwohl ich Aljechin selbst schon seit 30 Jahren spiele.

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Neustart für SFK 10

Die Meldung unserer Mannschaften im Breitensport hat immer etwas von Glückspiel an sich. Immer wieder kommt es vor, dass Spieler über die Sommerferien hinweg die Lust am Schach verlieren oder ihre Zeit komplett neu planen müssen und dann die Mannschaftskämopfe auf der Strecke bleiben. Diesmal traf es SFK 10 knüppeldick - einige Kämpfe mussten bereits komplett abgesagt werden, weil keine Mannschaft zustande kam. Doch dank einiger Neuzugänge konnten wir in Borbeck bei Weiße Dame 5 erstmals in der Saison nicht nur antreten, sondern sogar den ersten Manschaftspunkt mitnehmen. Tilman und Mario gewannen spuverän, Yunus schlug sich tapfer, rochierte aber zur falschen Seite und wurde mattgesetzt. Noah hatte trotz Minusfigur Chancen auf einen halben Punkt, setzte dann aber in einen Freibauern zu große Hoffnungeen und verlor. Also ein 2:2, das Mut für die Zukunft macht!

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Wenn wir Vierter in Deutschland wär'n...

... würde es sich verdammt gut anfühlen. Woher wir das wissen? Na, weil unsere U14 genau das geschafft hat: Bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft in Magdeburg wuchs unsere Mannschaft im Laufe des Turniers immer weiter über sich hinaus und besiegte in der letzten Rude mit Gera sogar den Dritten der Setzliste, der fette 200 DWZ-Punkte mehr an die Bretter brachte - im Durchschnitt, versteht sich!

Der Erfolg hat viele Väter, heißt es im Sprichwort. In unserem Fall ist da zunächst die Pflegeagentur 24 zu nennen, die das Team mit neuen Hoodies extra für das Turnier ausstattete. Zweitens haben sichbestimmt auch die Vorbereitungslehrgänge für die DVM-Truppe ausgezahlt, für die neben Ihrem Berichterstatter die U20-Coachs Jan Dette und Martin Grünter viel Zeit und Mühe aufwandten. Drittens wurden unsere Jungs vor Ort auch von Vater Marco Jahrke, Mutter Anke Berresheim und ab der zweiten Turnierhälfte von Familie Rasch unterstützt. Viertens sind unsere Sponsoren, der Essener Schachverband und die vielen Mitgieder zu nennen, die es uns ermöglichen, die mir dem sportlichen Erfolg unweigerlich verbundenen Kosten zu stemmen.

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Zwischenruf aus Magdeburg

Auch unsere U14 schlägt sich bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft bislang ausgezeichnet: 5 Runden sind in Magdeburg bislang gespielt, und wir liegen mit hervorragenden 6:4 Punkten deutlich über dem Setzlistenplatz. Topscorer ist bis jetzt Lukas Rasch, der nach seiner Startniederlage vier Siege en Suite einfuhr und sich das Prädikat "Topscorer" somit redlich verdient hat.

Aktuell läuft die sechste Runde, die uns mit Nordost Berlin ebenfalls einen Gegner beschert hat, der zwar leicht favorisiert ist, sich aber durchaus noch in Schlagdistanz befindet. Auch hier gilt: Daumen drücken - die Ergebnisse stehen auch bei der U14 zeitnah im Netz. Bei einem weiteren Sieg würden wir morgen sogar noch einmal an die Live-Bretter rücken: https://www.deutsche-schachjugend.de/2019/dvm-u14/

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Katernberger U20 bei der DVM

Acht siegesgewillte Katernberger haben sich auf den weiten Weg zur DVM U20 nach Braunschweig gemacht. Neben den Hauptakteuren am Brett, namentlich Timo Küppers, Lukas Schimnatkowski, Nikita Gorainow, Noel Gallas, Anna Döpper und Cem Celik, sind die beiden Trainer / Betreuer Jan Dette und Martin Grünter mit vor Ort. Patrick Gallas, der Vater von Noel, unterstützt ebenfalls und komplettiert das Team.

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Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß.

Zhuangzi

Schachaufgabe

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