Personalia

Mein Schach- und Radfreund Dieter

Jürgen Gawron, langjähriges Mitglied unseres Vereins, war unserem verstorbenen Schachfreund Dieter Deppe in besonderer Weise verbunden. Gern kommen wir seiner Bitte nach, hier auf "unserer Seite" Abschied zu nehmen:

Mein lieber Schach- und Rad-Freund Dieter, jetzt bist du einfach so still und heimlich gegangen. Schade, dass wir uns in den letzten drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr sehen konnten.

Aber jetzt kamen bei mir die Erinnerungen aus unserer über 40-jährigen Schach- und Rad-Freundschaft wieder hoch. Erinnerungen an unsere lang zurück liegenden legendären Französisch- und Froms Gambit - Matchs, die wohl überwiegend zu deinen Gunsten aus gingen. Erinnerungen an unsere vielen geselligen Telefonate.

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Dieter Deppe *26.1.1932 +29.06.2021

Im Alter von 89 Jahren verstarb am 29. Juni Dieter Deppe, den wir seit seinem Eintrittt in unseren Verein im Jahre 1969 stets als zuverlässigen Mitspieler erlebt haben, von allen für seine freundliche und verbindliche Art geschätzt. Bleibende Verdienste erwarb er sich besonders durch die von ihm perfekt organisierten Radtouren - das Foto zeigt ihn im Jahre 2007, als wir ihm anlässlich der 10. von ihm organisierten Tour ein Präsent überreichten. Obwohl gesundheitlich sichtlich angeschlagen war er bis ins letzte Jahr hinein ein Stammgast an unserem Vereinsabend, der am Geschehen weiter rege interessiert war. An den Blitzturnieren beteiligte er sich zwar nicht mehr, da er die gemütlichere Gangart schätzte - für eine Schnellpartie war er aber immer zu haben. Ein Wiedersehen nach der Pandemie ist uns nun leider nicht mehr vergönnt.

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Herzlichen Glückwunsch, Erich!

Jeder Schachspieler kennt die „Unsterbliche Partie“. Wer möchte nicht eine eigene „Unsterbliche“ spielen? Eduard Gufeld nannte seine beste Partie seine „Mona Lisa“. Ich weiß nicht, welche Partie Erich Krüger seine beste nennt, aber die folgende fantastische Kombination schaffte es, sogar in den strengen Augen von GM Gerald Hertneck, dem frisch gekürten Leistungsportreferent des Deutschen Schachbunds, zu bestehen. Ich habe selbst gesehen, wie sie in seiner Ausgabe der Enzyklopädie des Schachmittelspiels als besonders schön markiert war.

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Abschied von einem Freund

Am 07.12.2020 starb unser Schachfreund Jürgen Armbrüster nach langer, schwerer Krankheit. Mit ihm verlieren wir einen absolut zuverlässigen Schachfreund, der weit über unseren Verein hinaus großes Ansehen in der Schachwelt genoss. Im Jahr 1967 trat er in die damalige Essener Schachgesellschaft ein und war schon zwei Jahre später am Aufstieg in die NRW-Bundesliga beteiligt. Zusammen mit der ESG feierte viele Erfolge und war auch am Zusammenschluss mit der SFK-Schachabteilung 1993 beteiligt. Bei der Neugründung unseres Vereins im Jahr 2017 stellte er sich als Kassierer zur Verfügung - ein Amt, das mit viel Arbeit im Hintergrund vernunden ist, was sehr gut zu seiner freundlichen, zurückhaltenden Persönlichkeit passte, die sich nie in den Vordergrund drängte. Darüber hinaus war er zur Stelle, wenn Helfer gebraucht wurden - sei es als Fahrer für unsere Jugendlichen, beim Aufbau für das Willi-Knebel-Turnier oder bei der Organisation unseres U25-Opens. Wir werden Jürgen stets in guter Erinnerung behalten.

Einer von vielen Schachfreunden, die die Nachricht von Jürgens Tod sehr betroffen hat, ist Gerhard Meiwald - ein weiteres Urgestein unseres Vereins, der sich mit den nachstehenden Erinnerungen von Jürgen Armbrüster verabschiedet:

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In Memoriam Helmut Westenberger 21.12.1929 - 27.05.2020

Im Mai ist unser früherer Spitzenspieler Helmut Westenberger im Alter von 90 Jahren verstorben. Helmut war ein Eigengewächs der damaligen SFK-Schachabteilung, gewann in den 50er und 60er Jahren oftmals die Vereinsmeisterschaft und wurde einige Male Pokalmeister des Ruhrgebiets. Als Werner Nautsch, Willy Rosen und Horst Hellbing im Jahr 1967 nach Katernberg wechselten und damit den sportlichen Aufstieg einleiteten, der 1980 mit der Teilnahme an der einteiligen Bundesliga seinen vorläufigen Höhepunkt fand, musste er das Spitzenbrett zwar abgeben, blieb aber bis in die 90er Jahre hinein Stammspieler der ersten Mannschaft. 1980 stellte er sich beim Abenteuer Bundesliga als Mannschaftsführer zur Verfügung, konnte aber den Abstieg der reinen Amateurtrupe nicht verhindern.

Helmut Westenberger war ein scharfer Angriffsspieler und neigte als solcher manchmal dazu, seine Stellung zu überschätzen - wenn es jedoch einmal lief, dann war er für Jeden ein gefährlicher Gegner. Seinen Mitspielern machte er es mit seinem persönlichen Ehrgeiz nicht immer leicht, spornte uns damit aber auch an, uns nie auf dem Erreichten auszuruhen. Als er mit nachlassender Spielstärke nicht mehr zum Kreis der ersten Mannschaft zählte, verließ er den Verein und war noch einige Jahre für den Essener Schachverein 01 aktiv. Leider gingen in dieser Zeit auch die engen persönlichen Kontakte zu seinen Mitstreitern verloren, so dass wir von seinem Tod erst jetzt aus der Zeitung erfahren haben.

Stellvertrend für viele schneidige Angriffssiege hier seine Partie gegen den starken FM Jerzy Konikowski aus der 2. Bundesliga West 1988/89:

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Erinnerungen an Kurt Milotzki (07.11.1923 - 15.03.2020)

Erst jetzt erreicht uns die Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied Kurt Milotzki bereits im März im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Kurt verlor mit sechs Jahren infolge einer Hirnhautentzündung das Augenlicht. Das hat ihn aber nicht daran gehindert, ein erfülltes Leben zu führen, in dem das Schachspiel einen ganz besonderen Stellenwert einnahm: Hier brachte er es zum 6maligen Deutschen Meister, nahm international an zahlreichen Kandidatenturnieren teil. In unserem Verein war er über viele Jahre in der 2. und 3. Mannschaft auf Verbandsebene aktiv. Aber auch abseits des Bretts war er vielseitig interessiert, war begeisterter Kegler ("Mit dem linken Eckbauern habe ich so meine Probleme") und besuchte die Heimspiele der Fußballer von Rot-Weiß Essen. Bis in die letzten Jahre hinein war er Seele und Spitzenspieler des Essener Blinden-Schachvereins.

Kurt genosss es, uns Sehende immer wieder neu zu überraschen, wie selbstverständlich er die meisten Aufgaben des Alltags bewältigte und UNterstützung nur da einforderte, wo es wirklich nicht anders ging. Mit seiner Behinderung ging er auf eine fast kokette Art um, nach Gewinnpartien kommentierte er gerne "Der war ja blinder als ich!". So praktizierte er und wir mit ihm ganz selbstverständlich etwas, das heute mit dem Begriff Inklusion als wichtige gesellschaftliche Aufgabe angesehen wird.

Die Schachfreunde Katernberg werden Kurt Milotzki ein ehrendes Andenken bewahren.

Nachstehend erinnert sich Ulrich Geilmann an seine ganz persönlichen Begegnungen mit Kurt Milotzki:

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A Grandmaster has to win Wijk aan Zee before he dies

Ein Bericht von Dr. Thomas Wessendorf

„Normal people have to see Naples before they die, but a Chess Grandmaster has to win Wijk an Zee first.“  (Bent Larsen) So prangt es in überdimensional großen Lettern an der Seitenwand des Moriaan. Auf die normalen Amateure übertragen heißt das wohl, dass man zumindest einmal in Wijk teilgenommen haben muss?! Nun, bis dato war ich noch nicht einmal in Wijk gewesen, weder als Spieler noch als Zuschauer. Deswegen nahm ich die 82.(!) Auflage des Traditionsturniers zum Anlass, in das beschauliche Örtchen an Hollands Nordseeküste zu fahren.

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Manfred Achenbach 18.04.1937 - 05.11.2019

Manfred Achenbach verstarb am 05. November 2019. Schach spielte er beim SC Mülheim 08/25 e.V. Doch auch für viele Katernberger Schachfreunde war er mehr als ein Wegbegleiter in einem langen Schachleben. Wir haben ihn als ständigen Teilnehmer am "Willi-Knebel-Turnier" und vielen anderen Seniorenturnieren kennen un schätzen gelernt.

Mit ihm verloren wir einen Freund und wir trauern mit seiner Familie.

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Dem Schach gehört meine große Liebe. Es vereint in sich Kunst und Wissenschaft.

Dimitri Schostakowitsch

Schachaufgabe

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