SFK - News

Erfahrung sammeln!

Das Werdener Jugendopen hat sich aus kleinen Anfängen zu einem respektabeln Jugendturnier gemausert, das sich inzwischen NRW-weit großer Beliebtheit erfreut und von der Schachjugend NRW in die Riege der Grandprix-Turniere aufgenommen wurde. Zur diesjährigen Auflage kamen 150 Spielerinnen und Spieler, die im Marien-Gymnasium einen großzügigen Spielraum und ein weitläufiges Außengelände vorfanden. Das eingespielte Organisationsteam des Ausrichters sorgte für einen reibungslosen Turnierablauf - hier haben die Werdener Schachfreunde einen richtig guten Job gemacht!

Aus unserem Verein nutzten 11 Spieler die Gelegenheit, direkt vor der Haustür entweder ihre ersten Schritte auf dem Schachbrett auszuprobieren oder sich im Kampf um den Turniersieg mit den stärksten Jugendspielern aus NRW zu messen. Auch wenn sich mancher mehr erwartet hatte, ist die (einzige) Medaille durch Luca Zamhöfer angesichts der starken Konkurrenz doch als Erfolg zu werten. Luca, der ja noch zur U14 zählt, startete in der höheren Altersklasse U16/U18 und errang dort den 3. Platz, womit er auch seinen starken Aufwärtstrend des letzten Jahres unterstrich.

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Wahre Schachfreunde

Seit über 70 Jahren sitzen Werner Nautsch und Willy Rosen Seite an Seite am Schachbrett: Immer in demselben Verein, fast immer in der gleichen Mannschaft, und bis heute auf außergewöhnlich hohem Niveau. Grund genug für unseren Verein, diese beiden Ausnahmekönner, denen wir sportlich wie organisatorisch so viel verdanken, mit einem erstmalig vergebenen Sonderpreis für ihr Lebenswerk zu ehren.

Willy und Werner unternahmen 1946 beim längst untergegangenen Verein Altenessen 24 ihre ersten Schritte auf dem Schachbrett. Werners Vater Hugo Nautsch und Albert Malitzki, Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft 1947, waren ihre ersten Schachlehrer. Für die beiden Freunde war es der Beginn einer außergewöhnlich langen und erfolgreichen Schachkarriere: Werner Nautsch verteidigte über Jahrzehnte das Spitzenbrett von SFKI in der ersten und zweiten Schachbundesliga und war besonders als Blitzspieler gefürchtet, wo er 1974 den 2. Platz der deutschen Meisterschaft erreichte. Willy Rosen wurde 1953 deutscher Jugendmeister, 1994 deutscher Seniorenmeister und brachte es dazwischen in seiner Paradedisziplin, dem Fernschach, zum Internationalen Meister und Nationalspieler. Beide zusammen führten die SFK-Seniorenauswahl zu zahlreichen vorderen Plätzen bei Welt- und Europameisterschaften. Bei der EM im Jahr 2003 fehlte nur ein halber Brettpunkt zur Bronzemedaille.

Noch immer schlagen sie eine scharfe Klinge und lassen ihre Gegner, die nicht selten ihre Enkel und Urenkel sein könnten, oft genug ganz schön alt aussehen. Wir wünschen ihnen und uns noch viele Jahre voller Freude am und Erfolg im königlichen Spiel!

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Lönsbergschule verteidigt Titel

Am gestrigen Donnerstag, dem 14. Juni fand in der Andreasschule (Rüttenscheid) das 10. Sparkassen Schachturnier für Essener Grundschulen statt. 130 Kinder aus 28 Essener Grundschulen - nahezu alle Stadtteile Essens waren vertreten - rockten die bestens präparierte Aula und die Klassenräume der Rüttenscheider Grundschule und erlebten Schach von seiner sportlichen Seite. Für die Kids, von denen viele ihr erstes Turnier spielten, war es ein großes Happening! Der Spaß stand im Vordergrund, aber in verschiedenen Kategorien ging es in dem 5-rundigen Wettkampf auch um Pokale, Preise und natürlich die Ehre. Nach drei Stunden voller Spannung, Spiel und Spaß standen die Sieger fest. Alle Kinder wurden mit zahlreichen Sachpreisen und Urkunden bedacht und konnten das Erlebnis "Faszination Schach" hautnah erleben.

Alter und neuer Meister der Essener Grundschulen ist die Schule am Lönsberg aus Bergerhausen, die sich knapp vor der Graf-Spee Schule (Bredeney) und der Sternschule (Rüttenscheid) platzieren konnte.

Ein besonderer Dank geht an die Sparkasse Essen, die das Turnier dank ihres vorbildlichen Förderprogramms ermöglicht! Unser Partner Schach Niggemann stattete das Turnier mit professionellem Equipment aus. Konditormeister Gräler zauberte wieder Leckereien. Chessbase stellte wieder wunderbare Schachpreise zur Verfügung! Ein Dank gilt auch den fleißigen Helfern der Schachfreunde Katernberg um Jan Dette und Prof.Dr. Bruno Müller-Clostermann, Stefan Barthelmes von den SF Werden und dem fantastischen Team der Freunde und Förderer der Andreasschule um Schulleiterin Frau Stephanie Kassing.

Weitere Informationen auch auf Facebook! Hier die Endstände und eine Fotoauswahl:

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SFK total sommerlich

Wie macht Volker das nur? Obwohl für die Tage rund um unser Sommerfest fast durchgängig Gewitterwarnung herrschte (und es einige Male auch tatsächlich ordentlich schüttete), fand unser Fest auch diesmal bei etwas schwül-warmem, aber durchweg sonnigem Wetter komplett draußen statt. So konnten Fußball und Kondi-Schach gespielt werden, die große Kaffeetafel versammelte sich wieder am Stammtisch im Freien, und auch Grillmaster Axel Cremerius konnte sich den sorgenvollen Blick zum Himmel durchgängig sparen.

Höhepunkt der Veranstaltung waren Ehrungen von Jubilaren und erfolgreichen Spielern, die nur zum Teil persönlich vorgenommen werden konnten. So wurden Lasse Struck und Nils Berresheim als Newcomer 2018 ausgezeichnet (Nils spielte zeitgleich beim Jugendopen in Münster und gewann dort die U10 mit 1,5 Punkten Vorsprung), und auch Alexander Tipp und Elias Fienhold als "DWZ-Meister" der vergangenen Saison erhalten noch ihre Pokale. Werner Nautsch und Willy Rosen, die seit 1946 (!) gemeinsam am Schachbrett sitzen, wurden mit einem Glaspokal für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, und auch die Mannschaftsbesten können sich über Buchpreise freuen.

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Bad Neuenahr: ChessClassics 50+, 65+ und 75+

Im letzten Jahr (2017) waren wir - noch unter der Flagge „Sportfreunde Katernberg“ bei den ChessClassics in Bad Neuenahr mit Erich Krüger, Willy Rosen, Jürgen Riesenbeck und Bruno Müller-Clostermann unter den ersten 10 (in dieser Reihenfolge und alle „im Preisgeld“) bei insgesamt 163 Teilnehmern. Erich war auf Platz 2 der erfolgreichste Katernberger und gleichzeitig Gewinner des Nestorenpreises.

Bei den diesjährigen ChessClassics war Erich (rechts im Bild) wieder der erfolgreichste Katernberger, mit 6,5 Punkten diesmal auf Platz 3 in der von Turnierorganisator Gottfried Schumacher neu eingeführten Alterskategorie 75+. Erich spielte in diesem Turnier mit 102 Zügen und 6 Stunden Spieldauer vermutlich die längste Partie; am Ende Remis. Den einzigen Verlust musste er gegen den späteren Sieger und amtierenden deutschen (Nestoren- und Senioren-) Meister Jefim Rotstein hinnehmen.

Bruno Müller-Clostermann schaffte mit 6 Punkten den Platz 4 in der Kategorie 65. Wie immer wäre natürlich mehr möglich gewesen, wie die Bilanz von nur 3 Siegen bei 6 Remisen erahnen lässt. Mit zunehmenden Alter scheint das Sicherheitsbedürfnis doch größer zu werden als der Siegeswille.

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10. Sparkassen Schachturnier für Essener Grundschulen

Am 14. Juni findet das 10.Sparkassen Schachturnier für Essener Grundschulen statt. Die diesjährigen Stadtmeister Essens werden ermittelt.

  • Termin: Donnerstag, den 14.Juni 2018, 14:30 Uhr
  • Spielort: Aula der Andreasschule (Rüttenscheid), Von-Einem-Str. 56, 45130 Essen
  • Teilnahme: Offen für alle Schüler der Essener Grundschulen (maximal 200 Kinder, die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet)
  • Preise: Pokale und Sachpreise;  Mannschaftswertung (die besten 4 Spieler pro Schule kommen in die Wertung); Einzelwertung (Klasse 1-4); Sonderpreise; Urkunden für alle
  • Modus: Je nach Teilnahme (Klassen 1 und 2; Klassen 3 und 4); 5 Runden Schweizer System (alle Kinder spielen 5 Partien) a 10 Minuten pro Spieler(in)
  • Anmeldeschluss: Donnerstag, 7. Juni 2018 unter info@grundschulschach.de
  • Telefon: 0179.5241835, Sebastian Siebrecht, Sebastian Siebrecht auf Facebook

Für Rückfragen stehe ich natürlich herzlich gerne per Mail oder telefonisch zu Eurer Verfügung.

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DEM 2018 in Willingen

Ein Bericht von Timo Küppers und Lukas Schimnatkowski

Auch in diesem Jahr fanden die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften wieder im Sauerland in Willingen statt. Die Altersklassen U10 bis U18 werden seit einigen Jahren durch die offene Altersklasse U25 ergänzt, um älteren „Jugendspielern“ und Spielern, die die Qualifikation verpasst haben, die Möglichkeit zu geben, an diesem Event teilzunehmen. Mit dabei war dieses Mal im A-Open neben Jan, Timo, Nikita und Lukas auch Max, Cem startete im B-Turnier, und Feilong (Enno) im KikaTurnier. Im Turniersaal spielten insgesamt 689 Spieler circa 3000 Partien, wobei das Sauerlandstern-Hotel wie gewohnt optimale Spielbedingungen bot.

Der erste Turniertag begann direkt mit einer Doppelrunde. Timo holte souveräne 2 Punkte, Max nach einem missglückten Franzosen und einem schnellen Sieg (45min!) 1,5 Punkte. Nikita hatte in der ersten Runde gegen FM Thilo Ehmann nur verschwindend geringe Chancen und verlor aufgrund des starken gegnerischen Läuferpaars. Nach einem verrückten Bauernopfer im Franzosen gelang Jan ein erster Sieg, doch in der zweiten Runde behält Thilo Ehmann die Oberhand und entpuppte sich als Punkteräuber der Katernberger. Lukas spielte zu ängstlich und musste in beiden Runden gegen schwächere Gegner ins Remis einwilligen. Cem konnte 1,5 Punkte holen. Im Kika-Turnier startete Enno mit exzellenten 3 aus 4 und verlor dabei nur gegen den Erstgesetzten.

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Volker Gassmann gewinnt den Vereinspokal

Mit den Pfingstferien, der deutschen Jugend-Einzelmeisterschaft und dem Seniorenturnier in Bad-Neuenahr gab es gleich drei Gründe, weshalb der Termin des letzten Wertungsturniers um den SFK-Schnellschachpokal mit nur 9 Teilnehmern zahlenmäßig diesmal nicht so stark besetzt war wie sonst. Zum Glück spielte Ulrich Gehrmann sofort mit und machte anschließend seinen Beitritt auch offiziell. Und Gregor Sternemann erschien kurz nach Meldeschluss und konnte noch mitspielen. So war gerade noch ein Turnier nach Schweizer-System mit 5 Runden möglich. Mein Dank gebührt den Teilnehmern, die meine Probleme mit dem für mich ungewohnten Auslosungsprogramm klaglos ertrugen.

Am Ende landeten mit Volker Gassmann, Werner Nautsch und Josua Kudelka drei Teilnehmer mit je 4 Punkten auf den ersten Plätzen, die jeweils einmal gegeneinander verloren bzw. gewannen. Da Volker Gassmann auch gegen die viert- und fünftplatzierten Willy Rosen und Thomas Sikorski gewonnen hatte, landete er nach Buchholz-Wertung auf dem ersten Platz.

Anmerkung der Redaktion: Mit diesem Sieg im letzten Wertungsturnier sicherte sich Volker Gassmann gleichzeitig auch den Titel des Vereinspokalmeisters 2018. Herzlichen Glückwunsch!

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Wenn die Arbeit getan ist und das Bedürfnis nach Sinn gestillt ist, dann spielt der Mensch.

Ernst Strouhal

Schachaufgabe

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