SFK - News

Neue Besen kehren gut

Im Breitensport gaben beim Spiel SFK 9 gegen SFK 8 gleich vier junge Spieler ihr Mannschaftswettkampfdebüt und alle siegten. An Brett 1 ließ Nils Berresheim (SFK 9) dem erfahreneren Elias Fienhold keine Chance. Enno (Feilong) Schwarz (SFK 8) gewann an Brett 2 nach frühem Damengewinn souverän gegen René Karl. Am dritten Brett spulten Sam Becker (SFK 8) und Daniel Klaus in Windeseile  ihre Züge herunter. Nach abgelehntem Remisangebot verlor Sam erst seine Dame und letztendlich das Spiel. Keanu Silva (SFK 8) kam an Brett 4 kampflos zum Sieg.

Endstand : 2 - 2, damit können beide Mannschaften gut leben.

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Durchwachsener Start

Beim Saisonauftakt in der NRW-Klasse kam SFK II gegen die DWZ-mäßig favorisierten Bochumer zu einem 4:4 Unentschieden. Nach rund 2 Stunden Spielzeit hatte es sogar nach einem deutlichen Sieg für uns ausgesehen, aber am Ende mussten wir sogar froh sein, nicht verloren zu haben:

Für eine frühe 1:0-Führung sorgte Bruno in seiner Schwarzpartie an Brett 8: Sein Gegner hatte sich zu einer kleinen Kombination verleiten lassen, die für ihn mit einem einzügigen Damenverlust endete. Gleichzeitig stand ich an Brett 2 mit Schwarz nach 15 Zügen in einem für Weiss völlig missglückten königsindischen Angriff positionell auf Gewinn (mehrere Züge lang laut Rechner +2.5 bei ausgeglichenem Material), Willy (mit Weiß) und Lukas (mit Schwarz) hatten vorteilhafte Sizilianer auf dem Brett. Die anderen Partien schienen mir etwa ausgeglichen zu sein.

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Willy Rosen: Vereinsmeister mit 84 Jahren

Die Vereinsmeisterschaft ist nach einer wegen der Sommerferien und zahlreicher Ausfälle etwas verunglückten letzten Runde entschieden: Wegen der sportlichen Bedeutung wurde die Spitzenpartie Bernd Rosen - Marcus Bee noch gespielt, obwohl alle Deadlines für die letzte Runde eigentlich längst verstrichen waren. Nach wechselvollem Verlauf, in dem zunächst Marcus für einen Bauern sehr viel Druck entfaltete, später jedoch Bernd mehrere beste Einschussmöglichkeiten ungenutzt ließ, endete die Partie mit dem buchstäblich letzten Fehler: Marcus gab in einem Endspiel auf, das keineswegs verloren war!

Durch diesen Sieg schloss Titelverteidiger Bernd Rosen noch zur Spitze auf, muss den Turniersieg wegen der deutlich schlechteren Buchholzwertung aber seinem Vater Willy überlassen: Der 84jährige hat gegen alle Spieler an der Spitze gespielt, keine Partie verloren und wurde verdient Turniersieger. Den dritten Platz belegt Timo Küppers, dessen Sieg gegen Maximilian Heldt zu spät kam. Diese drei Spieler erreichten 5,5 Punkte. Marcus Bee, der vor der letzten Runde noch alleine an der Spitze gelegen hatte, fiel auf den undankbaren vierten Platz zurück.

Die Einzelergebnisse der letzten Runde werden in den Kürze nachgeliefert, hier die entscheidende Partie zwischen Bernd und Marcus:

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U20 startet mit Sieg in Lippstadt

Da Patrick Imcke und Tim Dette die Altersgrenze überschritten hatten, musste unsere U20 in dieser Spielzeit in neuer Besetzung antreten. Vor allem das Ausscheiden von Patrick markiert einen Einschnitt, hatte er doch mehr als 12 Jahre (!) das Spitzenbrett in der Jugend inne. Neu ins Team kamen Cem und Jonas, was zugleich mit einer spürbaren Verjüngung der Mannschaft verbunden ist.

Von der Papierform her zählen wir auch in diesem Jahr wieder zu den schwächeren Teams. Insofern war ein Sieg gegen Lippstadt, das Team mit dem deutlich niedrigsten DWZ-Schnitt, absolut Pflicht, um im Abstiegskampf nicht von Beginn an schlechte Karten zu haben. Diese Pfflichtaufgabe löste unsere Mannschaft dann aber souverän: Cem kam kampflos zum Sieg, Jonas (bei seiner Premiere in der Jugendbundesliga) und Noel siegten recht souverän gegen deutlich schwächere Gegner. Vorne waren die Bretter ausgeglichener besetzt. Nikitas Remis nach zwischenzeitlichen positionellen Vorteilen stellte schon den Mannschaftssieg sicher. Timo tat sich nach dem Gewinn der Qualität sehr schwer, am Ende half der Gegner mit, indem er sich selbst Matt setzte. Den einzigen Gegentreffer musste Lukas hinnehmen, der nach unklarem Verlauf eine Figur einstellte anstatt einzügig zu gewinnen. Endstand: 4,5:1,5 oder nach Zählweise der Schachjugend: 15:8.

Die Tabelle nach der ersten Runde ist erfreulich: SFK liegt auf dem 1. Platz - aber das ist natürlich nur eine Momentaufnahme!

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Im Regen aufgeblitzt

Auch dieses Jahr war unser Verein wieder mit einem Schachstand auf dem Katernberger Markt dabei. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Die Überraschung bildete die eher unkonventionelle Anreise von Jan Dette, der mit dem Fahrrad durch den strömenden Regen auf den Katernberger Markt fand. Vor Motivation strotzend haben sich unsere Schachfreunde ungeachtet der Witterung ans Aufbauen gemacht. Trotz Dauerregens fanden sich überraschend viele Interessenten, die sich dem spannenden Geschehen nicht entziehen konnten: Von Bernd Rosens alter Leier König gegen König (Wer die gegnerische Grundreihe erreicht, gewinnt) bis hin zu sehenswerten Partien (auch gegen unerprobte Gegner!) wurde einiges geboten. Vor allem viele Kinder interessierten sich für das königliche Spiel. Nach zwei Stunden bei zunehmend schlechter werdenden Wetter hieß es dann: Abbauen. Dank gilt dem Engagement von Jan Dette, Michael Wolff, Luca Zamhöfer, Lukas Schimnatkowski und Renate Oversohl.

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11. Willi-Knebel-Gedenkturnier, 7.3.-21.3.2018

Die offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren wird im März 2018 zum 25. Mal ausgerichtet und findet zum 11. Mal unter dem Namen seines "Erfinders" als Willi-Knebel-Gedenkturnier statt. Das Turnier ist offen für alle Seniorinnen und Senioren: Frauen der Jahrgänge 1963 und früher sowie Männer der Jahrgänge 1958 und früher. Das Turnier erstreckt sich über drei Wochen, diesmal beginnend an einem  Mittwoch, wobei die Runden 1 und 2 am 7. und 8.3. stattfinden. In den beiden Folgewochen sind die Spieltage dann Mo-Do (Runden 3-6) und Mo-Mi (Runde 7-9).

Zuschauer sind willkommen! Gespielt wird im Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160 in Essen.

Weitere Informationen (Auschreibung, Meldestand, etc). finden Sie künftig auf dieser Seite: http://sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html.

Anmeldungen sind ab dem 4.10.2017 per Online-Portal möglich. Alternativ können Anmeldungen per Email oder Telefon erfolgen.

 

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Winfried Hubert (1933 - 2017)

Mit Bestürzung vernehmen wir, dass unser Mitglied Winfried Hubert vor wenigen Tagen verstorben ist, kurz nach Vollendung seines 84. Lebensjahres. Winfried Hubert trat unserem Verein erst 2015 bei, nachdem er zuvor über Jahrzehnte ein fester Bestandteil des Duisburger Schachlebens war. Sein Umzug nach Essen - der schwindenden Gesundheit geschuldet - bescherte uns einen Schachfreund, der trotz etlicher krankheitsbedingter Abewesenheiten weiterhin mit Begeisterung seinem Hobby, dem königlichen Spiel nachging. Er war ein lebendes Beispiel für Tarraschs Bonmot, dass die Freude am Schach nicht proportional zum Können steht. Wobei er in der Vereinsmeisterschaft 2015/16 mit einem Sieg gegen Günter Liszka erkennen ließ, dass er schachlich auch weit bessere Zeiten hinter sich hatte.

Winfried Hubert hat sich in der kurzen Zeit seiner Vereinszugehörigkeit mit seiner feinen, zurückhaltenden Art und seiner großen Spiefreude Anerkennung und Respekt verschaftt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Verbandsliga: SFK 3 kann punkten

Mit dem neuformierten SFK3-Team traten wir zur Premiere bei den Schachfreunden Werden an, die dankenswerter Weise ihr Spiellokal für unseren ersten „Heimkampf“ zur Verfügung stellten. Die Zeche Helene war durch die Jubiläumsfeier „Fit auf´m Pütt“ anderweitig belegt.

 

Da SF Werden zusammen mit SV Bottrop zu den Favoriten in der Verbandsliga gehört, waren wir mit dem 4:4 am Ende gut bedient. Den ersten Punkt für Katernberg steuerten Tim Dette (Brett 8) und Holger Stratmann (Brett 2) bei, die in komplexen Stellungen lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach bevorzugten und ihre unklaren Partien nach 18 bzw. 14 Zügen Remis gaben.

 

Bernd Sauer (Brett 7), eigens zum Mannschaftskampf aus Polen angereist (dafür bekommt er das Aufmacherfoto, leider nur aus dem Archiv), konnte in seiner gedrückten Schwarzstellung Vereinfachungen erreichen und schließlich dank beiderseitigem Materialmangel ein Remis erkämpfen.

 

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Man spielt immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt.

Sepp Herberger

Schachaufgabe

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