SFK - News

Wir sind U14 NRW Mannschaftsmeister!

36 Jahre ist es her, seitdem eine Katernberger Jugendmannschaft - damals noch unter dem Namen Essener Schachgesellschaft 1904 - auf NRW Ebene den Titel gewinnen konnte. Damals bestand die U20 Mannschaft aus Michael Borgstädt, Oliver Witzke, Achim Illner, Christian Pimmingsdorfer, Alexander Schramm, Kai Ullrich, Kathrin Jahnke und Sebastian Siebrecht. Bekanntermaßen haben es viele von ihnen später zu sehr starken Spieler:innen gebracht und können nun Titel wie Internationaler Meister oder Großmeister für sich beanspruchen.

Nach all den Jahren hat am letzten Wochenende nun unsere U14 es geschafft, diesen Erfolg zu wiederholen und den Titel des NRW-Mannschaftsmeisters zu gewinnen. Das Team bestand aus Mykola Korchynskyi, Nils Berresheim, Daniel Klaus, Collin Goldkuhle und Lukas Lüersen.

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"Sir" Erich Krüger wird 90!

Mit Erich Krüger vollendet einer der herausragenden Vertreter des Essener Schachsports sein 90. Lebensjahr. Über Jahrzehnte war er einer der führenden Vertreter der Essener Schachgesellschaft, die er als Spitzenspieler bis in die 2. Bundesliga führte. Seit dem Zusammenschluss mit den Schachfreunden Katernberg war er an zahlreichen hervorragenden Erfolgen der SFK-Senioren in den letzten Jahrzehnten maßgeblich beteiligt. Als Einzelspieler sammelte er mehrere nationale Meistertitel im Seniorenbereich. Bis heute hat er sich eine beachtliche Spielstärke bewahrt: Mit SFK 3 spielt Erich Krüger erfolgreich in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse des Ruhrgebiets, und misst sich dabei mit Gegnern, die seine Urenkel sein könnten.

Die Ausnahmestellung des Jubilars wird am besten deutlich bei einem Blick in die Weltrangliste: In seinem Jahrgang ist er weltweit der stärkste noch aktive Schachspieler, selbst bei den über 85jährigen ist er unter den Top Ten zu finden. Deutschlands Schachspieler respektieren ihn aber auch wegen seiner stets untadeligen sportlichen Haltung, die ihm den Beinamen „Sir Erich“ eingetragen hat.

Übrigens: Gratulanten dürften es an seinem Geburtstag schwer haben, ihre Glückwünsche "an den Mann zu bringen" - Erich hat nämlich zu einem Privatturnier eingeladen, und da kann er natürlich nicht ans Telefon kommen!

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Zum Abschluss noch ein Sieg

In der letzten Runde der Breitensportliga war SFK 9 bei den Schachfreunden von Rochade Rüttenscheid 3 zu Gast. Die Rüttenscheider, vor dieser Runde Tabellenführer, waren dementsprechend motiviert. An Brett 1 spielte Jan Lüersen gegen die französische Verteidigung die Vorstoßvariante. Da sein Gegner sich recht verhalten aufbaute, blieb Jan die Zeit, seinen Sb1 über d2-f1-g3-h5 zum Königsflügel zu überführen. Dann rochierte sein Gegner auch noch kurz und Jan startete einen Königsangriff, der von seinem Gegner nicht mehr unterbunden werden konnte. Kurze Zeit später folgte in verlorener Stellung die Aufgabe der Partie. Ein schöner Sieg von Jan, 1-0 für SFK.

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Es hat nicht ganz gereicht...

Ist das Glas halb leer oder halb voll? Diese uralte Frage drängt sich auch auf, wenn man das Ergebnis von SFK 1 in der Oberliga betrachtet: Einserseits haben wir mit einer Mannschaft, die nominell eher zu den schwächeren der Liga zählte, eine tolle Saiosn gespielt, mehrere starke Mannschaften besiegt und in der letzten Runde durch einen hohen Sieg gegen Letmathe zu den führenden Teams Mülheim-Nord II und Siegburg aufgeschlossen. Andererseits jedoch fehlen uns am Ende 1,5 magere Brettpünktchen zu Platz 2. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga war ursprünglich sicher nicht unser Saisonziel, aber der Appetit kommt bekanntlich beim Essen, und bei dem tollen Verlauf der Saison waren wir doch hungrig geworden.

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SFK7 steigt auf

Die siebte und letzte Runde der Kreisliga führte uns zum Auswärtsspiel nach Werden. Unser Gegner SF Werden 6 hatte große Aufstellungsprobleme und bekam leider nur drei der benötigten sechs Spieler ans Brett. Kampflos gingen die Bretter 1 (Axel Cremerius), 3 (Markus Kontny) und 5 (Sam Becker) an unsere Mannschaft. Damit hatten wir bereits den nötigen fehlenden Mannschaftspunkt zum Aufstieg erreicht, die Spannung war also kurz nach 11 Uhr bereits verflogen.

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Alle guten Dinge sind drei!

Am letzten Sonntag wurden in der Zeche Helene die Schachfiguren ausgepackt. Für SFK3 hieß es Punktesammeln im Nachholspiel gegen den SC Buer-Hassel 1 und SFK8 hatte die achte Mannschaft von Mülheim-Nord zu Gast. Diese Begegnung war jedoch weniger von Bedeutung, da unser eingespieltes achtes Team schon zuvor mit großem Abstand an der Tabellenspitze stand. Entsprechend verlief auch der letzte Kampf in dieser Liga: Günter, Patrick, Jonathan und Erwin punkteten souverän. Anzumerken ist noch, dass bei Günter fast die gleiche Variante wie schon im letzten Spiel gegen diesen Gegner auf's Brett gestellt wurde und unser Mannschaftsführer kaum nachdenken musste.

Wesentlich länger musste SFK3 kämpfen, um am Ende ebenfalls einen Mannschaftssieg einzufahren. Hier war es Ulrich Gehrmann, der in der längsten Partie des Tages den entscheidenden Punkt holte.

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Bochum geknickt

Unglaublich, aber wahr: Die starke Mannschaft des Bochumer SV, die auch ohne ihr Spitzenbrett Mikhail Zaitsev noch immer eine Großmeisterin und vier Internationale Meister regelmäßig an die Bretter bringt, steht schon eine Runde vor Saisonschluss als Absteiger fest. Und wir haben uns im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Den Kampf haben wir nicht irgendwie, sondern ausgerechnet durch ein 4:1 gegen die fünf Spitzenbretter gewonnen. Und dabei gelangen uns neben zwei Remisen drei glanzvolle Siege, die wirklich toll und überzeugend herausgespielt waren.

Das Bochumer Debakel hatte sich vielleicht schon vor Spielbeginn abgezeichnet, denn Dr. Achim Illners Kugelschreiber zerbrach schon vor dem ersten Zug, und als uns die Überbleibsel des Schreibgeräts beim Aufräumen in die Hände fielen, schien uns dies fast wie eine Allegorie auf diesen spektakulären Kampf.

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Ein völlig neues U14-Gefühl

Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Diese Zeilen von Bertolt Brecht aus seinem Gedicht An die Nachgeborenen gehen mir in letzter Zeit häufig durch den Kopf - zuletzt an diesem Samstag, als unsere U14-Mannschaft in Dortmund beim Qualifikationsturnier der Schachjugend NRW einen souveränen Auftritt hinlegte und den ersten Platz erspielte. Denn einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte unser neuer Spitzenspieler Mykola, und den hat erst der Krieg in seiner Heimat nach Essen und zu unserem Verein getrieben. Die Freude, ein solch starkes Talent in unseren Reihen zu haben, wird durch diese Begleitumstände doch arg getrübt. Immerhin: Eine Heimat auf Zeit können wir ihm anbieten und unsere freundschaftliche Unterstützung. Zumindest letzteres scheint auch anzukommen, denn seine Mutter erklärte mir am Treffpunkt, dass der 11jährige lieber ohne ihre Begleitung mitkommen möchte. Trotz der Sprachbarriere scheint Mykola also schon ein wenig angekommen bei uns - wir sprechen eben alle Schach!

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Schach war für mich eine natürliche Funktion wie das Atmen.

Samuel Reshevsky

Schachaufgabe

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