SFK - News

Vergeben und Vergessen (4/7)

In der vierten Runde der DSOL wurden wieder zwei ereignisreiche Mannschaftskämpfe gespielt. Beide Kämpfe wurden wieder live auf Twitch kommentiert, dieses Mal von Timo Küppers und Martin Grünter sowie Jan Dette und mir selbst. Dabei freuen wir uns immer über alle Zuschauer und versuchen stets technische Probleme so schnell wie möglich zu beheben, um das Zuschauen so angenehm wie möglich zu gestalten. Nichtsdestotrotz hält eine Live-Show viele technische Herausforderungen bereit, sodass wir hier um Verständnis bitten, falls nicht alles flüssig funktioniert, gleichzeitig aber auch dankbar für jede Rückmeldung sind. Nun aber wieder zum schachlichen Geschehen:

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Da war mehr drin (3/7)

Auch die dritte Runde der DSOL hatte wieder einiges zu bieten. Allem voran ist die von Timo Küppers und Jan Dette gestaltete Live-Show auf der Streaming-Plattform Twitch zu erwähnen, die bei ihrer Premiere einige Zuschauer unterhalten konnte. Dabei kommentierten und analysierten Timo und Jan die Partien des Kampfes von SFK I gegen den SK Ludwigshafen. Auch über diesen Weg nochmal ein Dankeschön an alle Zuschauer und natürlich freuen wir uns immer über Anregungen und Feedback, um das gemeinsame Streamerlebnis weiter zu verbessern. Trotzdem wird natürlich auch hier auf unserer Homepage weiter über die schachlichen Highlights berichtet.

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Spannung bis zum Schluss (2/7)

Online-Schach ist langweilig? Von wegen! In der zweiten Runde der Deutschen-Schach-Online-Liga traf SFK I auf den SK Bad Homburg. Diese traten wieder in Bestbesetzung an, nachdem sie in der ersten Runde ein bemerkenswertes Unentschieden gegen die mit großem Abstand favorisierten SF Deizisau zustandebrachten. Aber wir würden uns davon wohl kaum einschüchtern lassen.

Außerdem legte auch SFK II gegen die SG BiBaBo Leipzig einen selbstbewussten Auftritt hin.

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So kann es weitergehen... (1/7)

Da uns Die Corona-Pandemie immer noch das Treffen und Schachspielen in unserem Vereinslokal unmöglich macht, gibt es in letzter Zeit nicht allzu viel Schachliches zu berichten. Umso erfreulicher, dass die Deutsche-Online-Schach-Liga nun in ihrer zweiten Auflage immerhin wieder für etwas Turnierschachatmosphäre sorgt. Wir haben wieder zwei Mannschaften nominiert, ein weiterer Katernberger ist an vorderster Front aktiv: Sebastian Siebrecht kommentiert freitags das Geschehen an den Brettern und präsentiert die teilnehmenden Vereine: DOSL - Hauptseite

SFK I startet in der höchsten Gruppe und trifft dort u.a. auf Deizisau, das die aktuellen TOP 3 der deutschen Rangliste gemeldet hat. Zunächst aber gab es einen 3:1 gegen Herzogenaurach zu bejubeln:

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Abschied von einem Freund

Am 07.12.2020 starb unser Schachfreund Jürgen Armbrüster nach langer, schwerer Krankheit. Mit ihm verlieren wir einen absolut zuverlässigen Schachfreund, der weit über unseren Verein hinaus großes Ansehen in der Schachwelt genoss. Im Jahr 1967 trat er in die damalige Essener Schachgesellschaft ein und war schon zwei Jahre später am Aufstieg in die NRW-Bundesliga beteiligt. Zusammen mit der ESG feierte viele Erfolge und war auch am Zusammenschluss mit der SFK-Schachabteilung 1993 beteiligt. Bei der Neugründung unseres Vereins im Jahr 2017 stellte er sich als Kassierer zur Verfügung - ein Amt, das mit viel Arbeit im Hintergrund vernunden ist, was sehr gut zu seiner freundlichen, zurückhaltenden Persönlichkeit passte, die sich nie in den Vordergrund drängte. Darüber hinaus war er zur Stelle, wenn Helfer gebraucht wurden - sei es als Fahrer für unsere Jugendlichen, beim Aufbau für das Willi-Knebel-Turnier oder bei der Organisation unseres U25-Opens. Wir werden Jürgen stets in guter Erinnerung behalten.

Einer von vielen Schachfreunden, die die Nachricht von Jürgens Tod sehr betroffen hat, ist Gerhard Meiwald - ein weiteres Urgestein unseres Vereins, der sich mit den nachstehenden Erinnerungen von Jürgen Armbrüster verabschiedet:

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Caissa gegen Corona: 1-0

Liebe Schachfreunde, das war ein besonderer Abend. Wer hätte sich schon vorgestellt, dass reales Schach so lange aufgrund eines winzigen Proteinhaufens außer Kraft gesetzt würde? OK, Online - Schach boomt - aber Spiele gegen einen physisch anwesenden Kontrahenten sind doch etwas ganz Anderes. Wir haben einander sehr vermisst...

In der Eröffnung hatte Corona leichte Vorteile: Desinfektionsmittel, Anwesenheitslisten und MNS sind schon lästig. Aber unbedingt notwendig. Wir konterten mit einer extrem positionellen Brettaufstellung. Keine Chance für ein Virus, auf die siebte Reihe vorzudringen. Ausgleich!

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In Memoriam Helmut Westenberger 21.12.1929 - 27.05.2020

Im Mai ist unser früherer Spitzenspieler Helmut Westenberger im Alter von 90 Jahren verstorben. Helmut war ein Eigengewächs der damaligen SFK-Schachabteilung, gewann in den 50er und 60er Jahren oftmals die Vereinsmeisterschaft und wurde einige Male Pokalmeister des Ruhrgebiets. Als Werner Nautsch, Willy Rosen und Horst Hellbing im Jahr 1967 nach Katernberg wechselten und damit den sportlichen Aufstieg einleiteten, der 1980 mit der Teilnahme an der einteiligen Bundesliga seinen vorläufigen Höhepunkt fand, musste er das Spitzenbrett zwar abgeben, blieb aber bis in die 90er Jahre hinein Stammspieler der ersten Mannschaft. 1980 stellte er sich beim Abenteuer Bundesliga als Mannschaftsführer zur Verfügung, konnte aber den Abstieg der reinen Amateurtrupe nicht verhindern.

Helmut Westenberger war ein scharfer Angriffsspieler und neigte als solcher manchmal dazu, seine Stellung zu überschätzen - wenn es jedoch einmal lief, dann war er für Jeden ein gefährlicher Gegner. Seinen Mitspielern machte er es mit seinem persönlichen Ehrgeiz nicht immer leicht, spornte uns damit aber auch an, uns nie auf dem Erreichten auszuruhen. Als er mit nachlassender Spielstärke nicht mehr zum Kreis der ersten Mannschaft zählte, verließ er den Verein und war noch einige Jahre für den Essener Schachverein 01 aktiv. Leider gingen in dieser Zeit auch die engen persönlichen Kontakte zu seinen Mitstreitern verloren, so dass wir von seinem Tod erst jetzt aus der Zeitung erfahren haben.

Stellvertrend für viele schneidige Angriffssiege hier seine Partie gegen den starken FM Jerzy Konikowski aus der 2. Bundesliga West 1988/89:

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Erinnerungen an Kurt Milotzki (07.11.1923 - 15.03.2020)

Erst jetzt erreicht uns die Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied Kurt Milotzki bereits im März im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Kurt verlor mit sechs Jahren infolge einer Hirnhautentzündung das Augenlicht. Das hat ihn aber nicht daran gehindert, ein erfülltes Leben zu führen, in dem das Schachspiel einen ganz besonderen Stellenwert einnahm: Hier brachte er es zum 6maligen Deutschen Meister, nahm international an zahlreichen Kandidatenturnieren teil. In unserem Verein war er über viele Jahre in der 2. und 3. Mannschaft auf Verbandsebene aktiv. Aber auch abseits des Bretts war er vielseitig interessiert, war begeisterter Kegler ("Mit dem linken Eckbauern habe ich so meine Probleme") und besuchte die Heimspiele der Fußballer von Rot-Weiß Essen. Bis in die letzten Jahre hinein war er Seele und Spitzenspieler des Essener Blinden-Schachvereins.

Kurt genosss es, uns Sehende immer wieder neu zu überraschen, wie selbstverständlich er die meisten Aufgaben des Alltags bewältigte und UNterstützung nur da einforderte, wo es wirklich nicht anders ging. Mit seiner Behinderung ging er auf eine fast kokette Art um, nach Gewinnpartien kommentierte er gerne "Der war ja blinder als ich!". So praktizierte er und wir mit ihm ganz selbstverständlich etwas, das heute mit dem Begriff Inklusion als wichtige gesellschaftliche Aufgabe angesehen wird.

Die Schachfreunde Katernberg werden Kurt Milotzki ein ehrendes Andenken bewahren.

Nachstehend erinnert sich Ulrich Geilmann an seine ganz persönlichen Begegnungen mit Kurt Milotzki:

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Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, der steht sein Leben lang auf einem Bein.

aus China

Schachaufgabe

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