SFK - News

Evergreen oder Evergrays?

Katernberg gegen Wattenscheid - für mich (und die anderen "alten" Katernberger) ein Duell, das Erinnerungen weckt: In der Saison 83/84 kämpften wir um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Den entscheidenden Stichkampf gewannen wir mit 4,5:3,5, nachdem Werner Nautsch ein Turmendspiel gegen Dieter Buchenthal gewann. Wenig später gelang Wattenscheid die Revanche, als es um den Aufstieg in die Bundesliga ging. Wir folgten erst 2003. Und nun, viele Jahre später, sitzen wir uns in der Oberliga gegenüber. Ein Evergreen also, bei dem vor allem auf Wattenscheider Seite sehr viel Grau im Spiel ist. Beim freundschaftlichen Austausch nach dem Kampf blickten die Wattenscheider, das mit Abstand ältetste Team der Liga, mit Neid auf unsere vielen jungen Spieler. Und mit Timo und Lukas waren zwei von ihnen auch maßgeblich am knappen 4,5:3,5 Sieg beteiligt.

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Wir können es noch!

Liebe Schachfreunde, es begann bereits am Samstagabend: Michael und ich waren mit Schachübungen, Grünkohl und Mettwurst beschäftigt, als sich Berthold telefonisch akut krank meldete. Jetzt noch guten Ersatz finden? Michael fand ihn: Lukas Rasch. Um es vorweg zu nehmen: Lukas gewann seine Partie ebenso wie die anderen Youngster Nils und Isabel (das Foto stammt von ihrem Einsatz in der Verbandsliga am, letzten Sonntag), auch die Senioren Karl-Heinz (leider kampflos) und Heinz-Jürgen konnten punkten. Hinzu kamen drei Remisen - in Summe bedeuteten das 6,5 Punkte und die Tabellenführung.

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Ich hatte doch noch das Pferd!

Was für eine Schlacht! Im Mannschaftspokal ist auch unsere 2. Mannschaft eine Runde weiter. Eine sehr junge Mannschaft, in der Jan Dette und Lukas Schimnatkowski schon fast als Senioren wirkten, behielt gegen Werden 2 die Oberhand. Nach Siegen von Jan Dette und Lasse Struck bei einer Niederlage von Valentin Payes-Kanders erkämpfte Lukas Schimnatkowski am Spitzenbrett den fehlenden halben Punkt. Gegen den glänzend aufspielenden Tobias Bury stand er viele Stunden lang mit dem Rücken zur Wand, um sich in ein Springerendspiel mit einem gegen vier Bauern zu "retten". Dass er dieses Remis halten konnte ist sicher dem Umstand geschuldet, dass auch bei seinem Gegner am späten Freitagabend die Konzentration nachließ. Er selbst erklärte kurz und knapp: "Ich hatte ja noch das Pferd!"

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Katernberg gegen Altenessen

Am vergangenen Sonntag kam es zum großen Aufeinandertreffen mit den Schachfreunden aus Altenessen. Unsere vierte Mannschaft traf in der Verbandsklasse auswärts auf Altenessen 1, während sich SFK6 in der Bezirksklasse im Heimspiel mit Altenessen 2 messen musste. Ein unglückliches Zusammentreffen von gleichzeitigen Kämpfen in der Jugend, Herbstferien und Erkrankungen führte dazu, dass sich die SFK 4 bis hinunter zu SFK 7 mit Ersatzspielern komplettieren musste.

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Gelungener Auftakt

Auch für SFK8 begann die neue Saison: Ein Auswärtsspiel in Borbeck beendete endlich die lange coronabedingte Pause. Um unseren neuen Mannschaftsführer Günter Struck bei seinem ersten Einsatz in dieser Funktion zu unterstützen, war Michael Wolff mit vor Ort. Das Foto zeigt ihn bei seinem Einsatz für SFK 4 am gleichen Nachmittag. Nachfolgend also ein Bericht über den Kampfverlauf von unserem "Außenreporter" Michael.

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Es war noch viel glücklicher...

Auf meinen Bericht zum Viererpokal-Sieg gegen Weiße Dame Borbeck reagiert Dr. Volker Gassmann mit einem Kurz-Beitrag, in dem er moniert, seine Partie sei zu gut weggekommen. Unsere Glück-Pech-Bilanz sähe dann wie folgt aus: Brett 1 remisiert in Verluststellung, Brett 2 rettet ein wackeliges Turmendspiel, Brett 3 stand einen Zug lang auf Gewinn in einer wechselhaften Partie, und Brett 4 siegte aus Verluststellung heraus. Hier die sehr spannende Partie am 3. Brett mit den Kommentaren von Volker Gassmann:

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Same Procedure as last Year?

In der letzten Saison (2019-2021) hatte unsere Dritte nach 2 Auftaktniederlagen lange am Tabellende gestanden und erst durch Siege in den letzten 3 Runden den Klassenerhalt sichergestellt. Diesmal mussten wir wegen Urlauben und Kollision mit Jugend-Terminen mit 4 Ersatzspielern im Kampf gegen Bochum II antreten. Daher hatten wir an den ersten 4 Brettern nur einen kleinen durchschnittlichen DWZ-Nachteil von 22 Punkten, während an den Brettern 5-8 die Differenz etwa 150 Punkte betrug. Der Spielstärke-Unterschied und die fehlende Erfahrung der überwiegend jungen Ersatzspieler zeigte sich in Eröffnung (Tim und Nils), zu hohem Zeitverbrauch (Isabel) und einem groben Fehler (Berthold Humkamp) und leider zum Schluss auch im Ergebnis. An allen Brettern wurde jedoch erbittert und einfallsreich gekämpft und es fehlte teilweise auch das nötige Quäntchen Glück.

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Pokal: Holperiger Start

"Pokal: Läuft" - so haben wir schon oft getitelt. Beim Bezirkspokal gegen Weiße Dame Borbeck glich unser SFK-Mobil aber eher einem Gefährt, bei dem alle vier Räder eine erhebliche Unwucht zeigten, und so war es doch eher überraschend, dass dieses Vehikel nach schlingernder Fahrt irgendwie doch noch ins Ziel eierte:

Matin Villwock (Archvfoto) brachte uns mit 1:0 in Führung. Wie? Das ließ sich auch im Nachhinein nicht sagen. Ich habe sowieso nicht viel gesehen (erst recht nicht auf den anderen Brettern), aber auch nach der Analyse blieb nur das etwas ratlose Fazit: Das war eben der Villwock!

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Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens.

Ludwig Börne

Schachaufgabe

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