Unter dem Label "Schachgipfel" organisierte der Deutsche Schachbund in Dresden sage und schreibe 12 Deutsche Meisterschaften "auf einen Streich". Vor allem am letzten Wochenende, an dem noch das Finale der Deutschen Amateurmeisterschaft hinzukam, herrschte ein Gedränge wie sonst vielleicht noch am Mount Everest. Bei einem solchen Massenauftrieb war natürlich auch unser Verein mit etlichen Aktiven vertreten: Bernd und Willy Rosen (das Foto entstand in der 7. Runde, als wir nebeneinander an den Brettern 13 und 14 spielten), Erich Krüger und Karl-Heinz Hüttemann traten bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft 65+ an, Noel Gallas spielte im Kandidatenturnier, und Thomas Wessendorf bei der Deutschen Schnellschachmeisterschaft 50+. Hinzu kamen drei ehemalige Katernberger: Klaus Bischoff war täglich als Kommentator im Einsatz, Igor Glek spielte beim Chess960-Turnier, und Sarah Papp (früher Hoolt) griff bei der Deutschen Frauenmeisterschaft zu den Puppen.
Am zufriedensten mit ihrem Abschneiden waren Karl-Heinz Hüttemann und Noel Gallas: Karl-Heinz holte starke 6 Punkte aus 9 Partien, blieb als einziger Katernberger ungeschlagen und verbesserte seine ELO-Zahl um satte 53 Punkte. Noel Gallas kam auf 5 Punkte aus 9 Runden und war damit punktgleich mit den drei Großmeistern im Feld. Das bedeutete Platz 11 und ein ELO-Plus von 38 Punkten.
Doch Dresden hat natürlich noch viel mehr zu bieten als Schach. Bei einigen Streifzügen durch die Altstadt konnte ich mich davon überzeugen, dass die sächsische Landeshauptstadt nicht zu unrecht den Beinamen Elbflorenz trägt. Nachstehend einige Impressionen aus Stadt und Turnier: