SFK - News

Schön aber goldlos

Unser Ausflug zum Jugendopen in Werden fand an einem schönen, letztlich aber goldlosen Herbsttag statt. Bei dem wie immer gut organisierten Turnier waren wir mit 11 Jugendlichen hinter Mülheim Nord und Gastgeber Werden der am stärksten vertretene Verein. Unterstützt durch viele Eltern und Jugendwart Noel Gallas hatte auch die Anreise gut geklappt.

Die U14, U16 und U20 wurden in einem mit 2 FIDE-Meistern sehr stark besetzten Turnier ausgetragen, beim dem diesmal leider nur Yunus mit 4 aus 7 wirklich stark spielte. Gute Chancen auf Medaillen hatten wir beim U10-Turnier, wo Noyan Raith und Advik Mahaniya immer vorne mitspielten. Leider verloren beide in der vorletzten Runde und landeten dann mit 5 Punkten aus 7 Runden auf den undankbaren Plätzen 4 und 6 - nur einen halben Punkt hinter den Siegern.

Aber auch von unseren anderen teilweise sehr unerfahrenen Jugendlichen habe ich viele gute Züge gesehen, und alle hatten Spaß!

Hier noch einige Fotoimpressionen:

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Ralf Kotter gewinnt das Willi-Knebel-Turnier

Zu Beginn der Corona-Epidemie hatten wir 2020 das 13. Willi-Knebel Turnier absagen müssen, und erst jetzt gelang Axel Cremerius in Zusammenarbeit mit dem SV Horst-Emscher 1931 die Wiederaufnahme des Turniers, an dem sich 24 Schachspieler beteiligten. Willy Rosen als langjährige Organisator des Turniers ließ es sich nicht nehmen, zu Turnierbeginn zahlreiche alte Bekannte und einige neue Teilnehmer zu begrüßen und ließ dabei auch die Geschichte des Turniers Revue passieren. Axel Cremerius überreichte ihm bei diesem Anlass die Ehrenurkunde des Schachbundes NRW für 80jährige (!) Mitgliedschaft. Nach der letzten Runde führte Willy Rosen auch die Siegerehrung durch.

Ralf Kotter (SV Horst Emscher) wackelte in der ersten Runde in der Partie gegen Michael Wolff, führte danach aber das Klassement an und gewann souverän mit 6 Punkten aus 7 Runden. Dahinter rangierten Thomas Peter (SV Wattenscheid, 5,5), Helmut Schorra (SV Horst Emscher, 5) und Helmut Hassenrück (SG Gladbeck, 5). Das Foto zeigt Willy Rosen, Ralf Kotter und Turnierleiter Olaf Arndt bei der Siegerehrung.

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Bist Du schon FIT IM ENDSPIEL?

Von Wassili Smyslow (Weltmeister von 1957 bis 1958) stammt die Aussage: Im Endspiel wird jede Figur an die Grenze ihres Leistungsvermögens geführt. Anlass genug für Bernd Rosen, den Autor des bekannten Buches Fit im Endspiel, an drei Abenden jeweils eine Figur in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen:

  • Der Läufer im Endspiel (16.10.)
  • Der Springer im Endspiel (23.10.)
  • Der Turm im Endspiel (30.10.)

Gäste sind auch bei diesem Trainingsangebot herzlich willkommen.

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Faszination Schach in Mülheim

Seit Jahren tourt Sebastian Siebrecht durch Deutschlands Einkaufzentren und brachte dabei schon über 175.000 Kinder in Kontakt mit dem königlichen Spiel. Nun macht er wieder direkt vor unserer Haustür Station: Vom 19.-24.10.2026 gastiert "Faszination Schach" im Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim. Diese Gelegenheit sollten sich große und kleine Schachfans im Revier nicht entgehen lassen, denn für Jede(n) und Alle hält das im Programm etwas bereit: Während die Vormittage dem Schachunterricht für Schulkinder gewidmet sind, gibt es ab 16:00 Uhr zahlreiche möglichkeiten zum Simultanschach und Turnierangebote wie z. B. den Universitäts Cup und Qualifikationsturniere zum Rhein-Ruhr-Cup.

Höhepunkt ist am 22.10. ab 15 Uhr der Aufttritt unseres früheren Bundesligaspielers "The BIG GREEK" Georgios Souleidis. Das detaillierte Programm finden Sie beim Essener Schachverband zum Download.

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Zweiter Sieg für SFK 1

In einer hart umkämpften Partie gegen den Aufsteiger Südlohn behielten wir nach zahlreichen Remispartien dank der beiden Siege von Lukas Schimnatkowski und Martin Grünter (Archivbild) am Ende doch die Oberhand.

An heimischen Brettern stand uns diesmal auch Großmeister Sebastian Siebrecht zur Verfügung, der am Spitzenbrett mit dem Ex-Katernberger Bosko Tomic recht schnell die Punkte teilte. Thomas Wessendorf einigte sich in vermutlich besserer Stellung angesichts seiner knapp gewordenen Bedenkzeit ebenfalls auf Remis. Das gleiche Ergebnis stand bei Marcus Bee zu Buche, der einen Bauern für Entwicklungsvorsprung gegeben hatte - als sein Gegner diesen zurückgab, verflachte die Stellung. Und auch ich steuerte einen halben Zähler bei: Da mir meine Isolani-Stellung nicht mehr gefiel, bot ich noch rechtzeitig Remis an, bevor dies auch meinem Gegner klar wurde.

Erst danach neigte sich die Waagschale zu unseren Gunsten:

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Werner Nautsch 90 Jahre

Wenn Werner Nautsch, ein Urgestein des Schachsports in Essen, in diesen Tagen seinen 90. Geburtstag feiert, kann er auf eine beispiellose Schachkarriere zurückblicken: Bereits als 10jähriger schloss er sich dem damaligen Verein Altenessen 24 an, danach zählte er über Jahrzehnte zur deutschen Spitzenklasse. Ab den 70er Jahren führte er die Schachfreunde Katernberg als Spitzenspieler bis in die Schachbundesliga. Sein sportlich bedeutendster Erfolg war der Titel des deutschen Vizemeisters im Blitzschach, den er 1974 errang.

Als Geschäftsführer eines großen Essener Wohnungsunternehmens bestens vernetzt, holte er dank seiner guten Kontakte in die örtliche Wirtschaft zahllose hochkarätige Schachveranstaltungen nach Essen: Ob der Auftritt des damaligen Vizeweltmeisters Timman im Jahr 1994, die Veranstaltung der Deutschen Seniorenmeisterschaft 2005 oder das langjährige Engagement der Schachfreunde Katernberg in der Schachbundesliga – all dies wäre ohne seinen Einsatz nicht möglich gewesen.

Der Weltschachverband zeichnete ihn mit dem Titel des FIDE-Meisters aus, der Essener Sportbund verlieh ihm für seine Verdienste um den Essener Sport die silberne Ehrennadel.

Sein organisatorisches und sportliches Engagement musste der Jubilar in den letzten Jahren mit Rücksicht auf gesundheitliche Verpflichtungen leider zurückfahren, doch seine Liebe zum Schachspiel und zu unserem Verein ist ungebrochen.

 

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SFK 1 kann noch gewinnen!

"Wir haben jetzt schon mehr Punkte geholt als in der ganzen letzten Saison" freute sich Lukas Schimnatkowski nach dem deutlichen Sieg in Bonn Beuel. Das stimmt natürlich nicht, denn da standen am Ende drei Mannschaftspunkte zu Buche. Aber die einzige gewonnene Partie im letzten Saisonspiel gegen 6 Düsseldorfer mag auch ich nicht als richtigen Sieg mitzählen.

Den Grundstock für den Erfolg legte Lukas am Spitzenbrett selbst. Gegen den Grandprix-Angriff wählte sein Gegner eine sehr merkwürdige Aufstellung: Der Fianchettoläufer schlug auf d4 mit Schach, der Königsspringer stand auf h6 und wurde dort vom König auf g7 gedeckt. Lukas deckte die Schattenseiten dieses Aufbaus mit präzisem Spiel auf. Der Gaul musste schnell zurück in den Stall (nach g8), der Ld4 wurde abgetauscht, weil ihm das Rückzugsfeld g7 fehlte. Danach schlug der weiße Angriff durch.

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Glücklicher Sieg für SFK II

Nach dem Abstieg aus der NRW-Liga in die Ruhrgebiets-Verbandsliga strebt SFK 2 natürlich den Wiederaufstieg an. Nach der DWZ-Setzliste der Liga ist SFK 2 auch knapp Zweiter hinter SF Brackel 3.

Holsterhausen, der Gegner der ersten Runde, hat als Verein auch gemeinsame Wurzeln mit SFK. In den 1990er-Jahren war die ESG 04 noch einer der größten Schachvereine in Essen. Dann haben sich vor allem viele Jugendspieler der ESG 04 dem SK Holsterhausen angeschlossen. Die ESG 04 hat sich später mit den Sportfreunden Katernberg zusammengeschlossen, daher auch das "04" in unserem heutigen Vereinsnamen "Schachfreunde Essen-Katernberg 04/32 e.V.".

Dass die Partie gegen Holsterhausen gewonnen wurde, lag vor allem an Simon Blome, der beim Stand von 3,5:3,5 den entscheidenden Siegpunkt holte.

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