Aktuelle Jugendberichte

Unter einem schlechten Stern

Unter einem schlechten Stern stand das Qualifikationsturnier für die NRW-Meisterschaft in Bochum in diesem Jahr: Da Noel wegen seines Konfirmationswochenendes verhindert war, konnten wir nicht mit der stärksten Mannschaft antreten. Für ihn rückte Nils in die Mannschaft - um es vorwegzunehmen: Der 10jährige machte seine Sache ausgezeichnet, an ihm hat es nicht gelegen, dass die Qualifikation am Ende verpasst wurde.

Das lag schon eher daran, dass seine Vorderleute Jonas, Isabel und Luca ihre Nervosität von Anfang an nicht ablegen konnten und durchweg unter ihren Möglichkeiten blieben. Das zeigte sich schon in den ersten beiden Runden, als deutlich schwächere Mannschaften nur mit einigem Glück besiegt werden konnten. Den vielleicht besten Kampf zeigte die Mannschaft dann gegen den Favoriten Porz, aber Luca und Jonas verdarben ihre guten Stellungen, so dass nur Remisen von Luca und Nils heraussprangen.

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Zu dritt gut geschlagen

Karl-Heinz Hüttemann berichtet über das letzte Saisonspiel von SFK9

Leider kein guter Tag für Katernberg, aber SFK 9 hat sich in Werden zu dritt gut geschlagen: Daniel opferte am 4. Brett mutig einen Springer, um den König seiner Gegnerin anzugreifen. Diese übersah eine gute Abwehrchance mit Gegenangriff und wurde danach mattgesetzt. Hugo fand am 3. Brett in für ihn kritischer Stellung eine Möglichkeit, eine versteckte Mattdrohung aufzustellen. Sein Gegner räuberte fleißig Bauern auf der 2. Reihe und die Mattfalle schnappte zu -2:1 für uns nach 45 Minuten!

Nils am 1. Brett hätte gerne auf Gewinn gespielt, um Topscorer der Liga zu werden. Nahm aber schweren Herzens ein Remisangebot seines Gegners an, um den Mannschaftssieg zu sichern. Ich bin sehr stolz auf meinen Enkel, dass er die Mannschaft voran gestellt hat! So konnten alle um 12.30 Uhr mit einem 2,5 : 1,5 - Sieg den Heimweg antreten.

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Rochieren hilft!

In der Jugendbezirksliga kam SFK 3 im Spiel gegen Mülheim Nord 2 zu einem ungefährdeten 6 : 0 Sieg. Durch 2 kampflose Punkte für Nils und Sam sowie einen schnellen Sieg durch Konstantin waren wir früh auf der sicheren Seite. Dennoch wurde an den übrigen Brettern noch lange gekämpft. Vor allem die Partie an Brett 6 trieb beiden Mannschaftsführern den Blutdruck in ungesunde Höhen: Hugo war materiell in Vorteil, hätte die Damen tauschen und eine weitere Figur gewinnen können. Er wollte aber sofort Matt setzen - bis die Schachs ausgingen. Inzwischen stand aber sein eigener König ebenfalls gefährdet, der Gegner kam sogar zu einem sehr gefährlichen Dauerschach und stand vermutlich zeitweise auf Gewinn. Wenig später hatte sich das Blatt jedoch wieder zu unseren Gunsten gewendet und Hugo setzte den schwarzen Wanderkönig auf b4 Matt. "Noch im Auto habe ich allen Spielern gesagt: Zentrum kontrollieren und schnell rochieren. Und wiedermal hat keiner rochiert ...". kommentierte der Mülheimer Jugendwart Kevin Schmidt ernüchtert.

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Daumen drücken!

Viel Erfolg!NRW - Jugendeinzelmeisterschaften in Kranenburg

Seit dem heutigen Ostermontag spielen vier Katernberger bei den Landesmeisterschaften in Kranenburg. Berichte und Ergebnisse stehen auf der Homepage der Schachjugend NRW. Hier könnt Ihr direkt verfolgen, wie sich unsere kleine Delegation schlägt:

  • Samuel Becker spielt in der U10. Er kann bei seinem ersten Start ganz entspannt den Status des Außenseiters ausspielen. Zum Turnier
  • Isabel Otterpohl startet in der U14w als Zweite der Setzliste. Gelingt ihr die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft? Zum Turnier
  • Noel Gallas ist in der U14 in der 2. Hälfte gesetzt und trägt daher ebenfalls nicht an der Bürde des Favoriten. Zum Turnier
  • Timo Küppers geht als Vizemeister der U18 an den Start. Gelingt ihm trotz Abiturvorbereitung noch einmal der Sprung zur DEM? Zum Turnier

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Dramatische Schlussrunde

Nach einer spannenden Schlussrunde, die an Dramatik kaum zu überbieten war, war Noel Gallas der einzige Katernberger, der sich für die NRW - Meisterschaft qualifizierte und am Ostermontag in Kranenburg an den Start gehen darf: Nachdem er den zähen Kai Spriestersbach vom Ausrichter Oer Erkenschwick niedergerungen hatte, lag er nach Erst-, Zweit, Dritt- und Viertwertung gleichauf mit dem Dortmunder Finn Meinschien auf dem zweiten Platz. Dank eines Münzwurfs erhielt er das Startrecht zur NRW-Einzelmeisterschaft. Dieser Losentscheid ist in der Ausschreibung so vorgesehen, und Noel fühlte sich nach der anstrengenden Partie nicht mehr in der Lage, noch eine Entscheidungspartie zu spielen, was die übrigen Beteiligten vorgezogen hätten.

So glücklich das Ende des Turniers für Noel war, so unglücklich verpasste Nikita Gorainow in der U18 die Qualifikation: Mit 5 aus 7 spielte er ein sehr starkes Turnier, landete aber doch nur auf dem 4. Platz, weil die punktgleichen Ali Elier (Dortmund) und Tom Rebentisch (Gelsenkirchen) 1,5 bzw. 0,5 Sonneborn - Berger - Punkte mehr vorweisen konnten. Überlegener Sieger wurde Paul-Luca Wübker mit 6 aus 7.

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Ende gut, alles gut!

Im letzten Saisonspiel (in der letzten Runde sind wir spielfrei) gelang SFK 8 ein überzeugender Sieg gegen Rochade Steele-Kray 7:

Sam an Brett 2 überrannte seinen Gegner förmlich und gewann als Erster. Sehr schön herausgespielt war der Sieg von Keanu Silva am dritten Brett, der auch in Bedrängnis nicht die Übersicht verlor. Seine Gegnerin wähnte sich dann zu sicher und lief voll in eine Falle. Spitzenspieler Elias agierte gewohnt aufmerksam und überlegt,so dass sein Erfolg nur eine Frage der Zeit war. Sein Konkurrent spielte sprichwörtlich bis zur letzten Patrone.

Nicola Völckel sprang trotz grippalen Infekts - versorgt mit Aspirin - am letzten Brett ein. Ihr Mannschaftsgeist ist vorbildlich, und ich würde mir ein solches Verhalten von allen wünschen. Schon nach dem vierten Zug mit dem Rücken zur Wand stehend, kämpfte sie unverdrossen weiter und wurde durch einen Dameneinsteller ihres Widerparts belohnt. Das folgende Remisangebot ist ihrem fehlenden Killerinstinkt geschuldet, aber muss sie den haben? Der Gegner tat ihr leid, und es stand 3 : 0 für uns. Ihre Reaktion war menschlich und darum gut.

Auf ein Neues in der nächsten Spielzeit!

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Überstunden für Opa

Wegen der Erkältungswelle in NRW gelang es mir erst in letzter Minute, die Mannschaft zu komplettieren: Jonathan Hauses sprang dankenswerterweise sehr kurzfristig ein und spielte seine zweite Partie für uns. Auch diesmal schien er auf der Siegesstraße zu sein und gewann nach einem groben Fehler seines Gegners einen ganzen Turm. Leider stellte er ihn bereits wenige Züge später wieder ein und geriet in ein Schwerfigurenendspiel mit 2 Minusbauern.

Die DWZ-Zahlen sind im Bezirk bei den Jugendlichen noch nicht aussagekräftig, aber an den ersten zwei Brettern sah ich uns mit Lasse und Nils im Vorteil, und auch Sam und Elias hatten zuletzt stark gespielt, so dass ich unsere Chancen insgesamt höher einschätzte. Dann stellte Sam jedoch unbedrängt eine Figur ein, und auch Daniel kam langsam in Nachteil. Immerhin standen Lasse und Nils sehr gut und gewannen bald. Dafür verlor Jonathan, und auch Daniel stellte einen Turm ein und verlor. Wie durch ein Wunder gewann Sam jedoch nicht nur eine Figur zurück, sondern hatte plötzlich sogar eine Mehrfigur, die er sicher verwertete: 3 : 2 für uns und die Partie von Elias musste wie bereits im ersten Kampf die Entscheidung bringen.

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Mit Glück und Können

Ein Bericht von Karl-Heinz Hüttemann

Etwas glücklich, aber letztlich verdient, gewannen die Katernberger “Jungs” gegen zwei Damen und zwei Herren aus Holsterhausen mit 3 : 1! Nils an Brett 1 und Hugo an Brett 3 konnten ihre Partien gewinnen, René und Daniel erkämpften Remisen. Hier der Spielverlauf:

Am 1. Brett opferte der Gegner von Nils mutig eine Figur, um den König anzugreifen, aber Nils fand diesmal den Fluchtweg nach e2 und konnte dann mit einer Figur mehr den gegnerischen König angreifen. Das wollte sich der Schachfreund Robisch nicht mehr zeigen lassen und gab auf.

René musste am 2. Brett die ungewohnte Situation meistern, gegen den blinden Schachfreund Mankiewicz zu spielen. René kam damit gut zurecht und schaffte ein gutes Remis.

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Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!

Friedrich Nietzsche

Schachaufgabe

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