Oldies But Goldies

Drei Favoriten stolpern

Erich Krüger, der vorjährige Gewinner des Seniorenturniers, und Bernhard Schippan, der schon dreimal auf dem Siegertreppchen stand, konnten heute den hartnäckigen Widerstand ihrer Gegner nicht brechen. Zum Schluss musste Krüger sogar froh sein, gegen Ernst Kotzem rechtzeitig den Remishafen erreicht zu haben, während Schippan mit der Qualität mehr gewinnen wollte. Jürgen Armbrüster verteidigte sich jedoch sehr umsichtig. Mit seinem in der Brettmitte stehenden gedeckten, aktiven Läufer konnte er die Partie im Gleichgewicht halten.

Noch schlimmer erwischte es Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann: Der Vierte der Setzliste verlor seine Partie gegen Hermann Hagermann. Keine Probleme hatte hingegen Willy Rosen, der die Setzliste anführt und heute seinen 81. (!) Geburtstag feiert. Hier die weiteren Ergebnisse der Runde 2, die Auslosung für Runde 3 und einige neue Bilder:

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Start mit Rekordbeteiligung

49 Senioren versammelten sich in dem hellen, freundlichen Gemeindesaal von St. Bonifatius am Ende der Moltkestraße, um sich 9 Runden lang, verteilt über 3 Wochen, dem königlichen Spiel zu widmen. Fast alle Sieger der früheren Willi-Knebel-Gedenkturniere waren wieder dabei, selbst Spieler aus Aachen und Osnabrück hatten den Weg nach Essen zur "Offenen Ruhrgebietsmeisterschaft im Seniorenschach" gefunden.

In der 1. Runde gab es aufgrund der Auslosungsart nur wenig Unklarheiten über den Ausgang der Wettkämpfe: Es spielt die obere gegen die untere Hälfte. Dadurch entsteht an den einzelnen Brettern eine Spielstärkedifferenz von 300 bis 600 DWZ-Punkten, was einem Unterschied von 2 bis 4 Spielklassen entspricht. Partien können schnell entschieden werden, deshalb gaben schon nach einer Stunde zwei "untere" Spieler auf. Überraschungen gab es dennoch:

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Der Countdown läuft

Wenige Tage vor Turnierbeginn haben 49 Schachspieler für das 7. Willi-Knebel-Gedenkturnier gemeldet, darunter zahlreiche Titelträger und nicht zuletzt auch der Titelverteidiger Erich Krüger. Das Interesse reicht weit über das Ruhrgebiet hinaus - ein Beweis, dass sich dieses Turnier zu einer festen Größe im Turnierkalender der Senioren entwickelt hat.

Turnierbeginn ist am 24.03.2014, die Anmeldefrist endete am 15.03.2014. Weitere Meldungen sind nur noch für die Nachrückliste möglich.  Weitere Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung: 7. Willi-Knebel-Gedenkturnier

Hier die Liste der bisher angemeldeten Teilnehmer:

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7. Willi-Knebel-Gedenkturnier (Start: 24.3.2014)

Das Turnier findet bereits zum 7. Mal unter dem Namen seines "Erfinders" als Willi-Knebel-Gedenkturnier statt. Titelverteidiger ist Erich Krüger vom ausrichtenden Verein "Sportfreunde Katernberg". Das Turnier ist offen für alle Seniorinnen und Senioren, d.h. teilnehmen können Frauen der Jahrgänge 1959 und früher, sowie Männer der Jahrgänge 1954 und früher. Das Turnier erstreckt sich über drei Wochen, Spieltage sind jeweils Mo, Di, Mi, ab 10 Uhr. Hier die weiteren Eckdaten des Turniers sowie die abgeschlossene Meldeliste (Stand: 17.3.2014, 49 Anmeldungen):

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Kampfschach in der Uckermark (Finale)

Bei der „22. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 2013 in Templin“ konnten die Mannschaften von NRW 1 und NRW 2 ihre Startrangplätze ungefähr verteidigen. Sieger wurde Baden 1, das mit 12:2 Mannschaftspunkten und 19,5 Brettpunkten seinen Titelgewinn knapp vor Hessen 1 zwar glücklich aber nicht unverdient wiederholen konnte. In der Besetzung IM Michail Nekrasov, FM Clemens Werner, den Jungsenioren FM Christoph Herbrechtsmeier und Christoph Kiefer sowie dem für die letzten beiden Runden aus Baden 2 aufgerücktem Fjedor Dushatskij, gelang es Baden 1 die Verfolger Hessen 1 (ebenfalls 12:2 Punkte), Bayern 1 und NRW 1 (jeweils 11:3 Punkte) auf die Plätze 2, 3 und 4 zu verweisen. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der letzten Runde als Baden 1 ein hart umkämpftes und remisloses(!) 2:2 gegen NRW 1 gelang und vor dem durch einen Sieg aufschließenden Team Hessen 1 noch einen Brettpunktevorsprung halten und damit den Titel verteidigen konnte.

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Kampfschach in der Uckermark (Teil II)

Bei der 22. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2013 in Templin liegen nach vier Runden die Teams von Titelverteidiger Baden 1 und dem Startranglistenersten Hessen 1 mit 7:1 Mannschaftspunkten auf Platz 1 und 2. Auf den Plätzen 3-6 mit 6:2 Mannschaftspunkten folgen Niedersachsen 1, NRW 1, Berlin 1 und NRW 2! In der Spitzenpaarung der Runde 5 trifft  Hessen 1 auf das Team von NRW 2, das bisher noch ungeschlagen ist und mit zwei Unentschieden (2:2) und zwei knappen Siegen (2.5:1.5) minimalistisch agiert hat. Außerdem wurde Willy Rosen (Top-Scorer mit 3 aus 4) als Team Captain von NRW 2 in Runde 2 großzügig an NRW 1 ausgeliehen, was durch das das Reglement in diesem Turnier zugelassen ist.

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Kampfschach in der Uckermark

Am ersten Tag  der Seniorenmannschaftsmeisterschaften der Landesverbände in Templin (16.-22.9.2013) mit 29 teilnehmenden Teams setzten sich die favorisierten Mannschaften aus Hessen 1, Baden 1 und NRW 1 erwartungsgemäß durch.  Die Partie des Tages spielten Bernhard Schippan (NRW 1) und Rudolf Striebich (Baden 2), vgl. Bild.

In einer äußerst kampfbetonten Partie mit entgegengesetzten Rochaden  konnte sich Striebich aus seiner bedrängten Situation vor der Zeitkontrolle in einem undurchsichtigen Handgemenge in eine aussichtsreiche Stellung retten, vgl. Bild 2. Beide Spieler gingen in der Folge möglichen Remisschlüssen aus dem Weg, bis schließlich König und Springer (von Schippan) gegen König und Turm (von Striebich) um das theoretisch bekannte aber praktisch nicht selbstverständlich zu erreichende Remis im 30-Sekunden-Takt kämpfen mussten. Nach einer Unachtsamkeit von Schippan nach fast 6 Stunden Spielzeit und knapp 100 Zügen gelang es Striebich den gegnerischen Springer zu fangen und die Partie glücklich zu gewinnen.

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Nestorensieg gegen Dresden

Gegen Lok Dresden zeigten die SFK-Senioren in Runde 6 der ESMM 2013 eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewannen durch Siege von Karlheinz Bachmann, Willy Rosen, Werner Nautsch und einem Remis durch Erich Krüger verdient und deutlich mit 3,5 zu 0,5. Am Tag zuvor in Runde 5 hatte Katernberg gegen SF Leipzig die erreichten günstigen Konstellationen an den Brettern 2, 3 und 4 nicht nutzen können:

Nach frühem Remis durch Karlheinz Bachmann an Brett 1 ging es mit den restlichen nicht ungünstig stehenden Partien in Stunde 3 rapide bergab. Bruno Müller-Clostermann an Brett 3 überschätzte seine Stellung und verpatzte die Stellung mit einem unbedachten „Angriffszug" zum Verlust. Erich Krüger an Brett 4 verlor in einem überlegen stehenden Endspiel mit gesundem Mehrbauer zunächst die Linie und letztlich sogar den vollen Punkt.

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Früher erinnerte man sich, wer Weltmeister war und wann. Man kannte 110 Jahre Schach-Geschichte. Heute erinnert man sich nicht mal mehr an die Weltmeister der letzten fünf, sechs Jahre.

Anatoli Karpow

Schachaufgabe

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