Oldies But Goldies

6. Willi-Knebel-Turnier: Und der Sieger ist ...

Erich Krüger, der zweitälteste Teilnehmer des Turniers, erfahren in vielen Turnieren und mit einem großen Kämpferherz ausgestattet, spielte - auch in der letzten Runde – seinen Stil, der auf einer profunden Eröffnungskenntnis aufbaut, nicht vor einem komplizierten Mittelspiel zurückschreckt und wenn nötig über die volle Distanz geht. Dabei sammeln sich kleine Vorteile an, die er dann in einem gut stehenden Endspiel, mit seinen immensen Erfahrungen erfolgreich verwertet. Alter schützt vor Erfolgen nicht!

Zweiter ist Jurij Vasiljev, der ebenfalls 7,5 Punkte erreichte, aber seine Buchholzzahl war um 1 Punkt schlechter. Das ist der Nachteil eines frühen Remis, wenn man nur noch hoffen kann, dass die anderen passend spielen.

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Schippans vierter Streich

Die 5. Auflage des Willi-Knebel-Gedenkturniers hatte in dem Herner Schachfreund Bernhard Schippan einen überlegenen Gewinner. Im Laufe der 9 Runden eines harmonisch verlaufenden Turniers gab er nur einen halben Punkt ab. Gegenüber dem Schreiber dieser Zeilen betonte er mehrmals, wieviel Glück er in einigen Partien hatte. Dem kann ich nicht ganz zustimmen, ich war immer wieder erstaunt, wie gekonnt Schippan seinen Gegnern den Wind aus den Segeln nahm und die Angriffsversuche ins Leere laufen ließ. Wahrscheinlich hat er nur tiefer in die Stellung hineingeschaut und dabei Abwicklungen gesehen, die seine Gegner nicht bemerkt und damit nicht gespielt hatten.

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Schippans 3. Sieg

"Statt einfach zu gewinnen, mache ich immer so komische Züge!" sagte W. Rosen nach dem Verlust der Partie am Spitzenbrett. Die Enttäuschung war ihm anzusehen. Früh, nach dem 23. Zug, gab er im Sizilianer (Sveschnikov-Variante) auf. B. Schippan wurde dadurch klarer Sieger des 4. Willi-Knebel-Gedenkturniers. Und das zum 3. Mal, nur Chasin, der heuer nur einen Mittelplatz erreichte, konnte im letzten Jahr die Siegesserie Schippans unterbrechen. Herzlichen Glückwunsch dem Sieger B. Schippan, es folgten H. Hassenrück und J. Vasiljev mit je 7 Punkten an 2. und 3. Stelle, die beide in einer langen Positionspartie das Endspiel gewannen.

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Deutscher Meister

Willy Rosen
Willy Rosen

NRW-Auswahl siegt bei der deutschen Ländermeisterschaft

Nachdem er bei der Einzelmeisterschaft noch knapp am Titel vorbeischrammte, war Willy Rosen jetzt mit der NRW-Auswahl erfolgreicher. In der Besetzung Rotstein, Khanukov, Rosen und Schippan siegte die Mannschaft nach 7 Runden überlegen mit 12:2 Punkten, wobei zwei Remisen in den beiden Schlussrunden den Erfolg sicher stellten. Willy Rosen verlor nur eine Partie und kam auf 4,5 Punkte. Mannschaftsbester war Boris Khanukov mit 6:1 Punkten.

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Fast Meister

Willy Rosen
Willy Rosen

Deutsche Seniorenmeisterschaft 2007

In blendender Form präsentierte sich FM Willy Rosen bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Templin: Der amtierende Ruhrgebiets- und NRW-Meister erzielte 7 Punkte aus 9 Partien und blieb dabei ungeschlagen. In der Endabrechnung fehlte ihm nur ein Buchholzpunkt, um zum zweiten Male nach 1993 Deutscher Seniorenmeister zu werden - diesen Titel errang der punktgleiche Manfred Böhnisch (Leipzig) dank der besseren Feinwertung. Turniersieger wurde allerdings der seit vielen Jahren in Köln lebende Jefim Rotstein, der nur 2 Remisen abgab, als Ausländer bei der Titelvergabe aber nicht in Frage kam.

Der frühere Ratsherr Gerhard Meiwald, der jetzt in Heide lebt, unserem Verein aber ungebrochen die Treue hält, kam in seinem ersten Seniorenturnier mit 4,5 Punkten auf Platz 59, Günter Liszka erzielte 3,5 Punkte.

Turnierseite

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Schach in der Lüneburger Heide

Dr. Alfred Blum
Dr. Alfred Blum

Schach in der Lüneburger Heide

Ein Bericht von Dr. Alfred Blum

Vom 3. bis 11. Juli 2007 fand in Bad Bevensen - am Rande der Lüneburger Heide - die 10. Offene Niedersächsische Senioren-Einzelmeisterschaft statt.

Eine Rekordteilnehmerzahl von 226 Teilnehmern, darunter 59 Nestoren und 13 Damen, hatte sich zu dem attraktiven Turnier eingefunden.

Aus Essen waren dabei: Hans Görtz (Wacker Bergeborbeck), Dieter Wuthcke (Germania Kupferdreh), Alfred Blum, (SFK) sowie der "Halb-SFK-ler" Hans-Joachim Neese.

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Erfolgreiche Senioreneuropameisterschaft für Willy Rosen und Hajo Neese

Willy Rosen
Willy Rosen

Erfolgreiche Senioreneuropameisterschaft für Willy Rosen und Hajo Neese

Bei der Senioreneuropameisterschaft, die vom 2.-10.6.2007 in Hockenheim ausgetragen wurde, konnten sich Willy Rosen und Hajo Neese ausgezeichnet in Szene setzen: Willy Rosen erzielte ausgezeichnete 6 Punkte aus 9 Partien, verlor nur gegen die Großmeister Wolfgang Uhlmann und Oleg Chernikov und knöpfte auch dem Turniersieger GM Nukhim Rashkovsky einen halben Punkt ab. In der Abschlusstabelle bedeutet dies Platz 17 von 158 Teilnehmern.

Hajo Neese, "Ehrenkaternberger" aus Krefeld, führt mit der besten Feinwertung die Gruppe der Spieler mit 5,5 Punkten an. Er musste u.a. gegen die Großmeister Jansa, Farago und Raskovsky spielen.

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Willy Rosen ist NRW-Seniorenmeister 2007

Willy Rosen
Willy Rosen

Willy Rosen ist NRW-Seniorenmeister 2007

Nach der Ruhrgebietsmeisterschaft sicherte sich FM Willy Rosen mit acht Punkten aus 9 Partien auch den NRW-Titel. Lediglich Siegfried Wilbert (SF Buer 21/74) und Bernhard Schippan (SK Sodingen) gestattete er ein Remis. Hinter IM Arkadiy Berov (Scharnhorst 02) errang Erich Krüger einen ausgezeichneten 3. Platz.

Titelverteidiger Karlheinz Bachmann landete mit nur 5 Punkten auf einem enttäuschenden 12. Rang, auch Dr. Alfred Blum (3,5 Punkte / Rang 25) hatte sich nach gutem Start mehr versprochen.

Insgesamt gingen waren 32 Teilnehmer an den Start, weitere Informationen stehen auf der Homepage des ausrichtenden SV Hattingen.

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Jeder leidlich begabte Spieler, er braucht keineswegs hervorragend veranlagt zu sein, kann es zum Meister bringen. Aber das ist ja auch gar nicht nötig! Der richtige Standpunkt ist es, zu seinem Vergnügen zu spielen, und man glaube ja nicht, dass der Genuss proportional dem Können sei.

Dr. Siegbert Tarrasch

Schachaufgabe

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