Oldies But Goldies

Jürgen Riesenbeck ist nicht zu stoppen!

Auch gegen den um 150 Ratingpunkte gewichtigeren Helmut Hassenrück konnte sich Jürgen Riesenbeck in einem Endspiel mit gutem schwarzem gegen schlechten weißen Läufer durchsetzen. Mit 5,5 aus 6 ist Jürgen der Mann des Turniers und alleiniger Tabellenführer. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen gehört es vermutlich die Gesellschaft starker Spieler zu suchen, die er bei seinen Sportfreunden Katernberg reichlich findet. Bei der aktuellen Runde hat die Aufmunterung durch Großmeister Sebastian Siebrecht - wieder ein nicht unerwarteter Überraschungsgast - noch etwas Schwung mitgegeben.

Auf den Plätzen 2 und 3 folgen folgen Norbert Krüger und Heinrich von Bünau beide mit 5 Punkten; dahinter eine Verfolgergruppe von fünf Spielern mit jeweils 4,5 Punkten: Manfred Achenbach, Friedhelm Dahlhaus, Helmut Hassenrück, Willy Rosen und Ulrich Wolf.

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Ein Duo feiert das Bergfest

Nach dem hart erkämpften Remis von Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) gegen Heinrich von Bünau (Düsseldorfer SK und in Essen-Werden geboren!), vgl. Foto  und dem Sieg von Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) gegen Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergerborbeck) bilden die Beiden mit 4,5 Punkten aus 5 Runden das Führungsduo und spielen morgen an Tisch 1 gegen einander.

Für die Katernberger Willy Rosen und Erich Krüger verlief die Runde weniger erfreulich. Willy ging gegen Manfred Achenbach erhebliches Risiko, stand zeitweise verdächtig und musste in der längsten Partie des Tages schließlich um das Remis kämpfen. Vielleicht war es aber auch andersrum?! Am Ende jedenfalls ein totes Bauernendspiel mit sofortigem Remisschluss. Erich dagegen geriet gegen seinen Nachnamensvetter Norbert Krüger in eine ihm bekannte, aber kritische Variante und musste leider eine weitere Niederlage hinnehmen.

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Jürgen Riesenbeck allein an der Spitze

Nach seinem Schwarzsieg gegen Manfred Achenbach ist Jürgen Riesenbeck mit lupenreinen 4 Punkten aus 4 Runden alleine an der Spitze des Feldes. Jürgen knüpft an seine besten alten Zeiten an und spielt selbstredend auch in Runde 5 wieder an Tisch 1. Gegner ist der erstmalig an diesem Turnier teilnehmende Jungsenior Heinrich von Bünau vom Düsseldorfer SK (namentlich nicht zu verwechseln mit "von Bülow" alias Loriot, wie ich zwischendurch mithören durfte).

Die für Runde 4 gepaarten Organisatoren Willy Rosen (vor zwei Tagen 84 Jahre alt geworden!) und Ihr Berichterstatter haben ab 8:30 Uhr die große Arena  mit Tischen und Stühlen bestückt und anschließend auf der kleinen  50cmx50cm-Arena ihre Restenergie verbraucht. Nach 39 Zügen und beiderseits einer Minute auf der Uhr haben wir darauf verzichtet, die letzte Wahrheit aus der noch inhaltsreichen, aber vermutlich ausgeglichenen Stellung heraus zu quetschen.

Unbedingt erwähnenswert ist der Sieg von Friedhelm Dahlhaus (DJK Wacker Bergerborbeck) gegen Titelverteidiger "Sir Erich"; in der Bildergalerie findet sich ein Schnappschuss dieser Partie.

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Nach erstem Drittel eine Doppelspitze!

Bei bestem Frühlingswetter konnten sich Jürgen Riesenbeck (SF Katernberg) gegen Helmut Schorra (SF Buer) und Manfred Achenbach (SC Mülheim) gegen Ulrich Wolf (SV Wattenscheid) durchsetzen.   Beide verbuchen jetzt 3 Punkte aus 3 Runden, spielen am kommenden Montag zusammen an Tisch 1 und haben gegen die Titulierung "Geheimfavoriten"  vermutlich nichts einzuwenden.  Es rumorte zwar in einer frühen Partiephase im Turniersaal  "Der Achenbach wird gerade fachgerecht zerlegt ...", aber es kam dann doch anders. Totgesagte leben länger.

Die längste Partie - begleitet von diskreten Abbauarbeiten und dem mittwöchlichen Gemeindekaffeetreff im Nebenraum -  dauerte bis 15:30 Uhr und sah Ulrich Mittelbachert als Sieger; das letzte Bild der Photogalerie (ganz unten) zeigt sehr schön die romantische Szenerie in unserem gemütlichen Spiellokal.

Hinter Achenbach und Riesenbeck (beide 3 Punkte) folgt eine 11-er Meute mit 2,5 Punkten, darunter die drei Erstplazierten des Vorjahres Erich Krüger, Helmut Hassenrück und Bruno Müller-Clostermann.

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Willi-Knebel-Gedenkturnier - Runde 2

Runde 1 fand am "Internationalen Tag des Glücks" statt. In Runde 2 war es mit dem Glück schon wieder vorbei, jedenfalls aus Sicht der Katernberger Spitzenbretter. Sowohl Erich Krüger gegen Ulrich Mittelbachert (SK Sodingen/Castrop) als auch Willy Rosen gegen Gerhart Bieberle (PTSV Aachen) musste froh sein, einen halben Punkt zu retten.  Gerhart Bieberle - mit der weitesten Anreise - bekommt nach dieser für ihn typischen kompromisslosen Kampfpartie mit Kuno Thiel in Runde 3 gleich den nächsten Fide-Meister.

Riesenglück dagegen hatte Jürgen Riesenbeck, noch ein Katernberger, der gestern gegen den Turniersenior Herbert Schmitthöfer (Jahrgang 1931 und auch Katernberg) zwischendurch skeptisch drein blickte und heute trotz erheblichem Minusmaterial doch noch einen Pluspunkt verbuchen konnte.  Als Kommentar hörte ich zwischendurch sinngemäß von Manfred Achenbach "Dass die Katernberger auch nie aufgeben können ...!"  Offenbar zu Recht! Jürgen drehte die Partie und hat sich bereits in Runde 3 von Startposition 15 ganz nach vorne an eines der Spitzenbretter geschlängelt! Das erinnert an seinen starken Auftritt beim letztjährigen Seniorenturnier in Binz!

Unten stehen die Ergebnisse von Runde 2 und die Paarungen der Runde 3, die am 22.3.2017 um 10 Uhr starten wird. Zuschauer sind immer gerne willkommen! Turnierlokal: Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160, 45138 Essen.

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10. Willi-Knebel-Gedenkturnier gestartet

Am 20.3. hat das 10. Willi-Knebel-Gedenkturnier - gleichzeitig die 24. offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren - mit der neuen Höchstmarke von 62 Teilnehmern begonnen.

Im inzwischen vertrauten Gemeindesaal St. Bonifatius in der Moltkestraße begrüßten Turnierorganisator Willy Rosen und Frau Knebel die Teilnehmer und erinnerten an das Wirken des vor 10 Jahren allzu früh verstorbenen Willi Knebel.

Es gab die ersten kleinen Überraschungen. So musste sich FM Kuno Thiel (Bayer Leverkusen) als Nummer 4 der Startrangliste gegen Otto Rivinius (SF Moers) mit einem Remis zufrieden geben und Knut Andersen (SF Buer) verlor in bessererer Stellung durch einen Dameneinsteller gegen Hans-Christian Mayeres (SC Recklinghausen Altstadt). Auch Wiedereinsteiger Norbert Otto (Dortmund, ohne Verein) -  nach mehreren Jahrzehnten Turnierpause schachlich eingerostet - gab den vollen Punkt ab an Hans Krebs (SC Rochade Rüttenscheid).

Unten folgen die Ergebnisse von Runde 1 und die Paarungen der Runde 2, die am 21.3.2017 um 10 Uhr starten wird. Zuschauer sind immer gerne willkommen! Turnierlokal: Gemeindesaal St. Bonifatius, Moltkestraße 160, 45138 Essen.

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Starker Auftritt der SFK-Senioren in Binz

Hätte es bei den am 1. Dezember  zu Ende gegangenen 16. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern eine Vereinswertung  gegeben, so wäre das Katernberger Viererteam mit Erich Krüger, Bruno Müller-ClostermannJürgen Riesenbeck und Jürgen Armbrüster locker auf Platz 1 gelandet.

Am Ende belegten wir nämlich die Plätze 4, 8, 10 und 33 bei insgesamt 175 Teilnehmern, wobei Jürgen Riesenbeck mit 6/9 und 40  DWZ-Punkten Zugewinn die herausragende Spielerpersönlichkeit war. Dazu weiter unten mehr.

Ebenfalls im Plus war Jürgen Armbrüster mit 5,5/9 und 23 DWZ-Punkten Zugewinn.  Ganz vorne platziert und wertungsmäßig genau nach Erwartung ging Erich Krüger ins Ziel, wobei er den Nestorensieg erst in der Schlussrunde durch eine Niederlage gegen FM Peter Rahls aus der Hand gab.

Bruno Müller-Clostermann erreichte genau wie Erich Krüger 6,5 Punkte und traf erst durch einen Schlusspurt mit 4,5/5 in den Runden 5 bis 9 mit Platz 8 genau seinen Startrang.

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Seniorenturnier in Binz vor dem Finale

Bei den 16. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern im Turnierhotel Binz-Therme – direkt am Ostseestrand gelegen  - sind die Sportfreunde Katernberg mit Jürgen Armbrüster, Erich Krüger, Bruno Müller-Clostermann und Jürgen Riesenbeck vertreten.

Einen fulminanten Start erwischte Jürgen Riesenbeck (5/6), der in Runde 7 am Spitzenbrett gegen FM Hans Werner Ackermann (Hansa Dortmund) antreten durfte. Es erging ihm jedoch wie schon Erich Krüger in Runde 4. Beide mussten sich dem favorisierten Ackermann beugen und eine Niederlage verbuchen. Bruno Müller-Clostermann verbummelte den Turnierstart durch zwei frühe Remisen, verdarb in Runde 4 eine Gewinnpartie zum Verlust und konnte sich aber durch drei aufeinderfolgende Siege wieder nach vorne arbeiten.

Stand nach Runde 7: Krüger 6, Riesenbeck 5, Müller-Clostermann 5, Armbrüster 4.

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Das Schachspiel finde ich faszinierend, weil es ohne Zufälle auskommt. Dadurch lernte ich, dass man auch das Fußballspiel so begreifen kann. Alles hat seinen Grund, jede Aktion eine Begründung. Ich habe praktisch aus dem Schach die Theorie für den Fußball abgeleitet.

Felix Magath

Schachaufgabe

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