Personalia

Eine buddhistische Hochzeit

Auch das ist SFK: Auf unserer Mitgliederversammlung berichtet Jürgen Gawron begeistert von seiner Hochzeit in Thailand. Unser langjähriges Mitglied findet leider nur selten die Zeit, sich ans Schachbrett zu setzen, verfolgt das Vereinsgeschehen aber nach wie vor interessiert und ist dank eines Twitter - Accounts auch stets aktuell informiert.Von einer Hochzeit nach buddhistischem Ritus hört man auch nicht alle Tage, daher freue ich mich, dass Jürgen einen kurzen Fotobericht für unsere Homepage verfasst hat:

Wir haben am 18.1. dieses Jahres, nach unserer standesamtlichen Hochzeit 2012 in Deutschland, noch einmal buddhistisch in Thailand geheirat. Die Zeremonie fand statt im Dorf meiner Frau in Nongkor / Tra Piang Tia / Lamduan / Surin. Dies gehört zum nordöstlichen Teil Thailands, dem Isaan. Der Isaan gehört zum touristisch weitgehend noch nicht erschlossenen Thailand, also noch dem natürlichen, ursprünglichen Thailand. Das Dorf meiner Frau liegt wiederum im Süden des Isaans, nahe der kambodschanischen Grenze.

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Doppelschlag

Martin Valkyser führte die Startrangliste der Essener Einzelmeisterschaft mit deutlichem Vorsprung an, und auch in der Abschlusstabelle nimmt er mit 6:0 Punkten den 1. Platz ein. Den 2. Platz (4:2 Punkte) erkämpfte Jan Dette in der letzten Runde mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Frank Kordonowski (RW Altenessen). Gegenüber dem Dritten Martin Schettki wies er die minimal bessere Feinwertung auf. Einzelergebnisse der letzten beiden Runden fehlen noch, stehen aber sicher bald beim Essener Schachverband.

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Karlheinz Hornberg 04.01.1930 - 30.01.2014

Unser Vereinsmitglied Karlheinz Hornberg ist am 30.01.2014 im Alter von 84 Jahren verstorben. Er diente unserem Verein über viele Jahre als Spielleiter und Pressewart, später war er Vorsitzender des Essener Schachverbandes und 2. Vorsitzender des Schachverbandes Industriegebiet (heute SV Ruhrgebiet), der ihn bereits 1984 zu seinem Ehrenmitglied ernannte.

"Die Freude am Schach ist nicht proportional zum Können!" - dieser Satz von Dr. Siegbert Tarrasch traf auf Karlheinz Hornberg in besonderer Weise zu: Obwohl er selbst kein herausragender Spieler war und sich vom aktiven Turnierschach schon lange zurückgezogen hatte, saß er bis ins hohe Alter mit großem Enthusiasmus am Brett und spielte beim Vereinsabend gerne eine freie Partie.

Große Verdienste hat sich Karlheinz Hornberg als Organisator und "Funktionär" im Hintergrund erworben. Bei zahllosen Turnieren unseres Vereins führte er akribisch und zuverlässig die Tabellen, als dies noch nicht vom Computer "auf Knopfdruck" erledigt wurde, sondern harte Handarbeit bedeutete. Über viele Jahre hinweg berichtete er im Katernberger Wochenblatt über Erfolge und Misserfolge, kleine und große Ereignisse aus dem Vereinsgeschehen.

Herausragend an Karlheinz Hornberg ist seine Vereinstreue: 1946, im Alter von 16 Jahren, trat er unserem Verein bei und gehörte ihm ununterbrochen über 68 Jahre an. 1996 erhielt er für die 50jährige Mitgliedschaft den Ehrenbrief des Schachbundes NRW. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Karlheinz Bachmann 1938 – 2014

FIDE-Meister Karlheinz Bachmann, einer der profiliertesten Schachspieler Deutschlands, ist heute im Alter von 75 Jahren verstorben. Bei der deutschen Jugendmeisterschaft 1957 belegte er punktgleich mit dem späteren Großmeister Helmut Pfleger den 4. Platz. Aufsehen erregten seine Turniersiege 1967 in Eastborne  und 1968 in Whitby. Er spielte für Solingen, Münster und Bochum in der höchsten deutschen Spielklasse und wurde in den 60er Jahren einige Male gar in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Unserem Verein gehörte er seit dem Jahr 1985 an, spielte bis zuletzt am Spitzenbrett unserer 3. Mannschaft und ist amtierender Vereinsmeister.

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Ilja ist Großmeister!

Auf dem FIDE-Kongress in Tallinn wurde unser Ilja Zaragatski zum Großmeister ernannt. Die Norm beim Schachopen in Deizisau wäre schon ausreichend gewesen, aber mit dem Turniersieg beim LGA-Turnier in Nürnberg legte er noch eine Schüppe drauf. Wir gratulieren und hoffen darauf, dass der Aufwärtstrend unseres Sonnyboys auch in der Bundesliga anhält!

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Anna auf Zollverein

Viel lokale Prominenz war versammelt, um das Zechenfest auf Zollverein zu eröffnen und die Umbenennung des Stadtbezirks VI in "Zollverein" zu feiern. Direkt neben dem Oberbürgermeister Reinhard Paß stand dabei unsere Vertreterin Anna Bérénice Döpper, die gleich zwei der drei beteiligten Stadtteile repräsentierte: Katernberg ist unser Vein, auf Stoppenberger Gebiet liegt unser Spiellokal. Die Namenszeremonie wurde schwungvollen moderiert von der bekannten TV- und Radiomoderatorin Hella Sinnhuber, der Anna völlig entspannt Rede und Antwort stand. Eine gelungene Veranstaltung und eine schöne Werbung für Zollverein, den Essener Norden und nicht zuletzt auch unseren Verein.

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Unsere Botschafterin Anna

Wenn am kommenden Samstag im Rahmen des Zechenfestes auf der Zeche Zollverein der Essener Stadtbezirk VI ofiziell den Namen "Zollverein" erhält, dann ist unser Verein durch die amtierende U18-Ruhrgebietsmeisterin Anna Bérénice Döpper vertreten: Als eine von nur sechs Botschafterinnen wurde sie ausgewählt, die drei Bezirke zu repräsentieren. Alle Vereinsmitglieder und Essener Schachspieler sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen. Der Eintrittist frei. Nähere Infos unter www.zollverein.de.

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Klaus Bischoff ist Deutscher Meister

Beim Blitzschach ist Klaus Bischoff ja seit vielen Jahren eine feste Größe und auf den Titel des Deutschen Blitzmeisters schon fast abonniert. Doch nun bewies der Exnationalspieler, dass auch in Turnieren mit langer Bedenkzeit noch immer mit ihm zu rechnen ist: In Saarbrücken erreichte er mit 6,5 Punkten aus 9 Partien den ersten Platz und sicherte sich erstmals in seiner Karriere den Titel des Deutschen Meisters.

Eigentlich hat sich Klaus in den letzten Jahren immer mehr auf seine Tätigkeit als weltweit gefragter Kommentator bei Internationalen Turnieren konzentriert - unserem aktuellen Bundesligakader gehört er auf eigenen Wunsch nicht mehr an, und in Saarbrücken zählte er als 6. der Setzliste nur zum erweiterten Favoritenkreis. Aber vielleicht war gerade die Lockerheit, mit der er in das Turnier ging, der Schlüssel zum Erfolg. Die Schlüsselpartie spielte er jedenfalls in der 4. Runde, als er mit den schwarzen Steinen den Titelverteidiger und Favoriten Daniel Fridman besiegte. Auf der Turnierseite räumt er unumwunden ein, dass ihm in ein oder zwei Partien auch das Glück zur Seite stand, um dann einen typischen Bischoff-Satz hinterher zu schieben: Mit Pech hat noch niemand in den letzten 30 Jahren die Meisterschaft gewonnen!

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Die wichtigste Gabe, die ein großer Schachspieler haben muss, ist meiner Meinung nach eine üppige Phantasie. Er muss in der Lage sein, sich aus der Welt aufdringlicher Realitäten in einen Bereich seltsamer Gestalten und Formen zurückzuziehen, die er miteinander kombiniert, um neue, nie da gewesene Situationen zu schaffen.

Reuben Fine